Stolberg: Hauptausschuss beschließt über Verwendung des Konjunkturprogramms II

Stolberg : Hauptausschuss beschließt über Verwendung des Konjunkturprogramms II

Über mehrere Investitionen aus dem Konjunkturprogramm II der Bundesregierung soll der Hauptausschuss am Donnerstagabend entscheiden.

Zum einen ist dies die Umsetzung von Energiesparmaßnahmen im Bürgerhaus Dorff, die rund 66.000 Euro kosten wird. Ebenfalls abgedeckt durch das Programm sind 85.000 Euro zur Schaffung einer touristischen Beschilderung.

Insgesamt erhält Stolberg rund 5,4 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm, davon rund 3 Millionen für Bildung und 2,4 Millionen für Investitionen in die Infrastruktur. Die 3 Millionen Euro für die Bildung sind bereits verplant für energetische Maßnahmen am Ritzefeld-Gymnasium, an der Realschule I und an der Kita Schevenhütte.

300.000 Euro sollen nun in die EDV-Ausstattung von Stolberger Schulen fließen. Dies gilt als Infrastrukturmaßnahme und ist deshalb durch das Konjunkturprogramm II abgedeckt.

Als Investition in die „ländliche Infrastruktur” gilt die Grundsanierung zweier Wirtschaftswege, die, so Fachbereichsleiter Josef Braun, „schadhaft bis nahezu zerstört” sind. Es handelt sich um die 2,3 km lange Wegeverbindung zwischen Hostetstraße und Pfarrer-Gau-Straße, die an Gut Hassenberg vorbeiführt und als Radweg auch eine touristische Bedeutung habe, so Braun.

Der andere Wirtschaftsweg ist die Verlängerung der Straße „Zu den Maaren” von Venwegen bis Rochenhaus über 1,75 km. Da beide Wege nicht mehr Verkehrssicher seien, stünde ihre Sanierung ohnehin an, so Braun weiter.

Nicht förderfähig durch das Programm ist die Umstellung städtischer Ampeln auf LED. Dennoch soll der Hauptausschuss diese - wie vom Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt empfohlen - beschließen, da sich die 70.000 Euro teure Umrüstung aufgrund des geringeren Stromverbrauchs rechne.

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