Stolberg: Handballerinnen vor Aufstieg in die Verbandsliga

Stolberg: Handballerinnen vor Aufstieg in die Verbandsliga

Die Perspektiven sind überaus verlockend: Zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren können die Handballerinnen des Stolberger SV einen Aufstieg schaffen. Voraussetzung ist, dass das junge Team am Sonntag, 28. März, in der Halle des Goethe-Gymnasiums (Anpfiff 11 Uhr) wenigstens einen Punkt gegen den TuS Königsdorf II einfährt.

„Was diese Mannschaft leistet, ist wirklich unglaublich”, stellt der Vorsitzende Ralf Radmacher vor dem entscheidenden Duell euphorisch fest. Gerade mal 21 Jahre beträgt das Durchschnittsalter in Reihen der Stolbergerinnen - wobei Keeperin Jutta Müller mit 48 Jahren nicht nur wegen ihrer konstanten Leistung zwischen den Pfosten aus dem Team herausragt.

In erster Linie aber macht der Zusammenhalt, der auch außerhalb des Spielfeldes festzustellen ist, die Stärke der Mannschaft aus. Trotz des studienbedingt verspäteten Einstiegs einiger Spielerinnen konnte sich der SSV deshalb auch auf den zweiten Platz der Tabelle vorarbeiten. Im zweiten Jahr der Landesliga-Zugehörigkeit bietet sich damit nun die Gelegenheit, in die Verbandsliga einzuziehen.

Während der Poppelsdorfer HV vor dem finalen Spieltag - trotz seiner beiden Niederlagen gegen Stolberg - mit 34:8 Punkten uneinholbar vorne liegt und die Meisterschaft bereits besiegelt hat, müssen sich die Kupferstädterinnen im tabellarischen Duell mit Schwarz-Rot Aachen II behaupten, das derzeit als Drittplatzierter mit 24:18 Punkten zwei Zähler Rückstand aufweist.

Nur einen Punkt und zwei weitere Plätze dahinter rangiert der Gegner TuS Königsdorf II, der ebenfalls noch einen Punkt benötigt - um dem Abstieg sicher zu entgehen. „Diese Liga ist enorm ausgeglichen, deshalb geht es im Mittelfeld so eng zu”, weiß Radmacher.

Klare Verhältnisse wollen die Gastgeberinnen allerdings am Sonntag im Goethe-Gymnasium schaffen. Das von Frank Laudien trainierte Team ist nach Aussage des Vorsitzenden fest gewillt, sich die Chance zum weiteren Durchmarsch nicht nehmen zu lassen.