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Stolberg-Breinig: Grundstein gelegt für den neuen Baustoffhandel

Stolberg-Breinig : Grundstein gelegt für den neuen Baustoffhandel

Seine Zukunft errichtet Wolfgang Schmitz im wahrsten Sinn des Wortes auf unserer Zeitung. Die Ausgabe des Tages war es, die bei der Grundsteinlegung in einer eigens gefertigten Stahlhülse in die Bodenplatte eingegossen wurde.

Bürgermeister Ferdi Gatzweiler ließ es sich nicht nehmen, sie höchstpersönlich dort zu verstauen. Und Breinigs Pastor Ulrich Lühring steuerte eine CD mit den Bauplänen bei. Da es aber nur wenig schäpperte, als der schmunzelnde Bauherr Wolfgang Schmitz sein Portemonaie auskratzte, um das nötige Kleingeld beizusteuern, legte Bauunternehmer Hubert Schlun noch einige Münzen bei - „auf dass das Bauwerk auch gut gelinge”.

Bei bester Laune und strahlendem Sonnenschein erfolgte am Mittag die Grundsteinlegung zu einem Projekt, das der Unternehmer nicht nur lange erwogen hat, sondern das auch Jahre bis zur Baureife benötigte. Die Bauleitplanung für die Weide im Spannungsfeld von Naturschutz, Wasserschutz, Vennbahnlinie und Anwohnern nahm einige Zeit in Anspruch.

Um so größer war die Freude, nun Fakten schaffen und einen modernen Baustoffhandel mit rund 2000 Quadratmeter Verkaufs-, Lager- und Verwaltungsfläche schaffen zu können. „Das ist ein Meilenstein für die Zukunft unseres Unternehmens”, freute sich Schmitz. Immerhin investiere er in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und setze seine Hoffnungen in den Aufschwung. Schön wäre es, wenn der sich im kommenden Frühjahr so richtig bemerkbar mache, denn dann soll die Eröffnung des neuen Baustoffhandels gefeiert werden.

Die herausragende Rolle von Eigentümern geführte Unternehmen für die wirtschaftliche Prosperität sowie die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen unterstrich Bürgermeister Ferdi Gatzweiler in seinen Grußworten. Und „es ist schön, dass sich ein Unternehmer zu seinen christlichen Wurzeln bekennt”, stellte Pastor Ulrich Lühring bei seinem Segensspruch heraus. Für den Breiniger Geistlichen war es übrigens eine Premiere, solch ein Investitionsvorhaben mit Gottes Segen bedenken zu dürfen.