Stolberg: Großeinsatz bei Feuer auf Wertstoffhof in der Steinfurt

Stolberg : Großeinsatz bei Feuer auf Wertstoffhof in der Steinfurt

Es ist das zweite Mal innerhalb eines Jahres, dass ein Feuer auf dem Wertstoffhof in der Steinfurt für einen Großeinsatz der Stolberger Feuerwehr sorgt. Nach dem schweren Brand an einem Samstagabend Ende März 2017 steht an diesem Samstag erneut eine schwarze Rauchsäule über dem Firmengelände.

Um 18.58 Uhr löst die Stolberger Feuerwehr die Alarmierung ihrer Einsatzkräfte aus. Der erste und zweite Zug mit Kräften der Hauptwache sowie der Löschgruppen Atsch, Büsbach, Donnerberg, Mitte und Münsterbusch rücken als erste aus. Mehr als 100 Feuerwehrleute sollen an diesem Abend im Einsatz sein.

Die Rauchwolke war weithin sichtbar und zog Richtung Eschweiler. Foto: Jürgen Lange

Als die ersten Einsatzkräfte ausrücken, können sie schon auf der Anfahrt vom Fettberg aus die Rauchsäule sehen, die über dem Betriebsgelände in der Steinfurt steht. Bei leichtem Wind zieht der Qualm in Richtung Indetal und Eschweiler ab. Einsatzleiter Andreas Dovern lässt sofort die Bevölkerung der angrenzenden Wohngebiet warnen, die Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Supermärkte an der Stadtgrenze werden gebeten, ihre Lüftungsanlagen sicherheitshalber auszuschalten. Aus Simmerath und Eschweiler werden die Spezialeinheiten für Luftmessungen herbei geordert.

„Wir werden sehr viel Wasser brauchen“, sagt der Leiter des Amtes für Brandschutz beim ersten Blick auf den Brandherd. Es ist eine offene Müllbox für unterschiedliche Abfallfraktionen, die erneut in Flammen steht. Und wieder gilt es, das angrenzende Lager für Gefahrstoffe vor Hitze und Flammen zu schützen. Die trennende Brandschutzmauer war erst wenige Monate zuvor erneuert worden. Mit Wasserriegeln wird dieses Gebäude gekühlt, Feuerwehrleute unter Atemschutz sondieren kontinuierlich die Lage im Inneren.

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