Stolberg: Für Langeweile bleibt bei den Stolberger Pfadfindern einfach keine Zeit

Stolberg : Für Langeweile bleibt bei den Stolberger Pfadfindern einfach keine Zeit

Die Stolberger Pfadfinderschaft Sankt Georg veranstaltete jetzt zu Ehren ihres Schutzpatron traditionell ein Fest, bei dem Mitglieder, Leiter und Familien herzlich eingeladen waren.

Eröffnet wurde das Fest mit einer Open Air-Messe gegen 15 Uhr, bei welcher hauptsächlich den kleinen Wölflingen die Geschichte des Heiligen Sankt Georg nähergebracht wurde.

Anschließend konnten die Kinder sich frei auf dem Gelände des Pfadfindergartens Buschmühle bewegen. Für Langeweile blieb gar keine Zeit, da verschiedene Stationenspiele in Teams für genügend Aktion sorgten. Bei dem sommerlichen Wetter wurde der naheliegende Bach natürlich ebenfalls für eine Station genutzt.

Abends folgte schließlich eine Preisverleihung, um die Sieger der Stationenspiele zu küren. Für romantische Stimmung sorgten dann ebenfalls gegen Abend das typische, gemeinsame Singen am Lagerfeuer, das durch Akkorde von Gitarren begleitet wurde. Hunger konnte gar nicht erst aufkommen, da leckeres Grillgut sowie Kuchen bereit standen. Auch gekühlte Getränke waren bei den frühsommerlichen Temperaturen sehr angenehm.

Ein anderes Highlight war die Verleihung des Georgs-Pin, den die ehemalige Kassenwartin Klaudia Bergs-Bedra als Dankeschön für ihre ehrenamtliche Tätigkeit, für die sie nun bereits seit über 30 Jahren verantwortlich war, erhalten hat. Dieser Pin ist eine besondere Auszeichnung, die auch nur für besondere Tätigkeiten übergeben wird. Die DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg) ist der größte Kinder- und Jugendverband Deutschlands. Und allein der Stolberger Stamm hat über 130 aktive Mitglieder. Die Pfadfinder sind für Kinder und Jugendliche von 6 bis 21 Jahren offen und sind altersabhängig gestaffelt.

Die Jüngsten sind die Wölflinge, gefolgt von den Juffis und den Pfadis. Die ältesten Mitglieder stellen die Rover dar. An Nachwuchs mangelt es bei der Stolberger Pfadfinderschaft nicht, eher an jungen Erwachsenen, die bereit wären, eine Gruppe Kinder ehrenamtlich zu betreuen, da es bei den Wölflingen aufgrund zu weniger Leiter sogar eine Warteliste gibt.

Grundsätzlich trifft sich jede Pfadfindergruppe einmal pro Woche für eineinhalb Stunden und spielen, reden und lachen gemeinsam. Es gibt jedoch ebenso Fahrten, wie Zeltlager über Pfingsten oder im Sommer. Die Rover sind auch schon einmal weiter und länger weg. Sie sind zum Beispiel nach Namibia geflogen, um dort in einem großen Projekt Schulgebäude zu bauen.

Außerdem wird die Pfadfinderschaft voraussichtlich an dem 900-jährigen Stadtjubiläum vertreten sein, wahrscheinlich mit einem Zelt und natürlich dem, was bei keinem Pfadfinderstamm fehlen darf: Stockbrot.

(lara)
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