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Fritz Schmitz stirbt im Alter von 81 Jahren

Nachruf : Bis an sein Lebensende hat er sich für den Fußball eingesetzt

Fritz Schmitz verstarb am 14. Dezember. Unter anderem war er Jugendübungsleiter. Mit elf Jahren das erste Mal selbst auf dem Platz.

Fritz Schmitz, großartiger Mensch und langjähriger Sportsfreund, ist am 14. Dezember dieses Jahres verstorben. Der Jugendübungsleiter im Fußballkreis Aachen erlebte seinen 82. Geburtstag nicht mehr.

Viele Stolberger und Aachener Fußballfreunde trauern um ihn, denn er war eine bekannte und geschätzte Größe im Sport: Seit seinem elften Lebensjahr hatte er sich dem Jugendfußball beim FC Adler Büsbach und dem damaligen TSV Donnerberg verschrieben. Doch Fritz Schmitz wollte nicht nur Spieler sein: 1959 machte er den Trainer-B-Schein bei dem aus dem Ruhrgebiet stammenden Dettmar Cramer und dem Rheinländer Karl-Heinz Heddergott.

Die anschließenden Erfolge feierte er 20 Jahre lang als Jugendtrainer beim  damaligen DJK Frisch-Froh Stolberg mit vielen Jugendmannschaften auf Kreis- und Verbandsebene. Im DJK-Verband war er von 1972 bis 1999 für viele weitere Mannschaften als Trainer verantwortlich. Im Jahr 1982 war er außerdem für acht Jahre als Trainer bei der Jugend und den Senioren des VfR Venwegen tätig.  Insgesamt betreute Fritz Schmitz von 1965 bis 2001 viele Auswahlmannschaften in der Region Aachen mit großem Erfolg. Sein wohl bekanntester Spieler war in diesem Zeitraum der aus Würselen stammende Ex-Nationalspieler Torsten Frings.

Friedrich Schmitz wurden außerdem zahlreiche Ehrungen im Jugendbereich zuteil: Auf dem Kreisjugendtag im Jahr 2001 wurde er zum Ehren-Kreisjugendübungsleiter ernannt und am 8. Oktober 2011 erhielt er die silberne Ehrennadel des Fußball-Verband Mittelrhein. Sein Lebenswerk zeigt, dass sich Friedrich Schmitz stets mit hohem Engagement für sein „Lieblingskind“, den Jugendfußball, einsetzte. Er hinterlässt seine Frau Irmgard und seine Tochter Carmen.

(mepo)