FDP-Eilantrag : Kupferstadt prüft Unterbringung

„So einfach, wie sich das anhört, ist das leider nicht“, erklärte Robert Walz auf Anfrage zum Realisierung des FDP-Vorstoßes, Teilnehmer der „Fridays for Future“- Demonstration am 21. Juni in Aachen in Stolberger Turnhallen übernachten zu lassen.

 „Die Kollegen aus unterschiedlichen Bereichen der Verwaltung überprüfen derzeit völlig ergebnisoffen die Sachlage“, so der städtische Pressesprecher weiter. Eingebunden sind unter anderem die Abteilungen für Schule, Sport, Brandschutz und Jugend sowie weitere Arbeitsbereiche. Auf der Agenda stehen dabei Aspekte wie die Hallennutzung durch Vereine an dem „Brücken-Freitag“ nach Fronleichnam, Fragen des Brandschutzes und der Ansprechpartner. Es müsse eine gewisse Aufsicht gewährleistet sein, wenn Gruppen von Jugendlichen in öffentlichen Liegenschaften übernachten sollen, so die Stadt.

Sobald das Ergebnis vorliege, werde die Verwaltungsleitung über das weitere Vorgehen befinden. „Gegebenenfalls wird ein politischer Beschluss erforderlich“, so Walz.

In Aachen prüft die Stadt derzeit, „in welchem Umfang das Parkhaus neben dem Tivoli genutzt werden kann“, bestätigte Stefan Herrmann vom städtischen Presseamt  auf Anfrage. Konkrete Angaben dazu, wie viele Jugendliche an der Krefelder Straße ihr Bettenlager aufschlagen können, seien zum aktuellen Zeitpunkt nicht möglich. Dies müsse ein Sachverständiger unter Berücksichtigung des Brandschutzes und nach Rücksprache mit dem Gebäudemanagement noch prüfen. Zudem habe der Veranstalter noch keine belastbaren Zahlen geliefert.

(-jül-/akas)
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