Forstwirtschaftsbericht Stolberg: 562.000 Euro für den Wald

Forstwirtschaftsbericht 2019 : 562.000 Euro für Maßnahmen im Wald

Der Stadtwald und die Naturschutzgebiete müssen auch in diesem Jahr gepflegt und bewirtschaftet werden. Wie genau die Betriebsmaßnahmen aussehen, steht im Forstwirtschaftsbericht, der nun im Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt vorgestellt wird.

Die Abteilung Städtischer Forst unter Aufsicht von Förster Theodor Preckel hat die verschiedenen Punkte zusammengetragen.

Der Holzeinschlag ist mit 5735 Festmetern veranschlagt, davon mehr als die Hälfte Fichte. Außerdem enthalten sind Buchen und Eichen. Mit den genannten Mengen lassen sich voraussichtlich Einnahmen in Höhe von 410.000 Euro erzielen. Insgesamt werden die Kosten für den Forstbetrieb 562.000 Euro betragen. Darin enthalten sind 168.000 Euro für die Pflege von innerstädtischen Parkanlagen und Naturschutzgebieten sowie für Arbeiten im Auftrage anderer Ämter.

Das bedeutet, dass der Restbetrag (394.000) auf die Forstbetriebsflächen entfallen. Diese umfassen die Waldgebiete Stadtwald Stolberg/Münsterwald, Gressenicher und Zweifaller Wald sowie die Waldflächen an Steinbachshochwald und Camp Astrid. In diesem Jahr finden außerdem Bestandesbegründungen statt, 15.000 Douglasien und 3000 Rotbuchen werden gepflanzt.

Im Wegebau werden Instandhaltungsarbeiten durchgeführt, um die Sicherheit zu gewährleisten. Auch Wander- und Reitwege sollen gepflegt werden, darunter fallen ebenfalls Bänke, Rastplätze sowie Brücken und Stege. Die Gesamtkosten in Höhe von 562.000 Euro teilen sich wie folgt auf: 380.000 Euro werden für Löhne benötigt, 92.000 Euro werden für Unternehmen und 90.000 Euro für Sachkosten ausgegeben. Die Gesamtsumme fällt in diesem Jahr deutlich höher aus als in den vergangenen Jahren. 2017 betrugen sie 423.418 Euro, 2016 lagen sie bei 430.859 Euro.

Im vergangenen Jahr habe man deutlich höhere Einnahmen erzielt, die aufgrund von nicht eingeplanten Verkäufen durch Stürme und Schädlingsbefall zustande kamen. Das betonte Förster Theo Preckel in seinem Bericht.

In seiner Sitzung am Mittwoch, 20. Feburar, entscheidet der Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt über den Forstwirtschaftsplan für das Jahr 2019.

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