Förderquote bei 90 Prozent: Förderung für Radweg zwischen Atsch und Aachen

Förderquote bei 90 Prozent : Förderung für Radweg zwischen Atsch und Aachen

Die Stadt Stolberg erhält für den Bau eines Radweges zwischen Atsch Dreieck und Aachen-Eilendorf vom Land NRW und der EU eine Förderung in Höhe von rund 415.000 Euro. Die Förderquote beträgt 90 Prozent.

Stolbergs Technischer Beigeordneter Tobias Röhm nahm am Montag von Minister Andreas Pinkwart in Düsseldorf den Förderbescheid entgegen.

Der Ausbau des 2,50 Meter breiten, beidseitig befahrbaren Radweges auf der alten Straßenbahntrasse erfolgt in enger Kooperation mit der Stadt Aachen. Der Radweg soll ein Angebot für Pendler zwischen Aachen und Stolberg sein.

Er sei zudem ein wichtiger Schritt für Stolberg auf dem Weg zu einer radverkehrsfreundlichen Kommune, meint Bürgermeister Patrick Haas. „Klimafreundliche Mobilität ist nicht nur klimapolitisch notwendig, sondern auch verkehrspolitisch sinnvoll.“

Der Radweg gehört übrigens zu den Sofortmaßnahmen des beschlossenen klimafreundlichen Mobilitätskonzeptes. Er sei der „erste konkrete Schritt, das Stolberger Radwegenetz schrittweise auszubauen“, so Röhm.

Der Radweg ist eingebunden in ein ganzes Bündel von Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Stolberg. Neben dem Ausbau des Radwegenetzes werden im Stadtgebiet auch Radabstellanlagen aufgestellt. Das Angebot der am Hauptbahnhof gut angenommenen Fahrradboxen soll mehr als verdoppelt werden. Die Stadtverwaltung erarbeitet aktuell einen weiteren Förderantrag.

Mehr von Aachener Nachrichten