Stolberg-Venwegen: Erste Etappe der Deckensanierung geschafft

Stolberg-Venwegen: Erste Etappe der Deckensanierung geschafft

Der Blick in den aktuellen Pfarrbrief lässt Vorfreude aufkommen. Allerdings ist die noch verfrüht, wie Hermann-Josef Schweitzer auf Anfrage unserer Zeitung erklärt. Während auf dem Papier die Gottesdienste ab dem 15. März schon wieder in St. Brigida zelebriert werden, wird es in der Praxis wohl noch wenigstens zwei Monate dauern, bis die Katholiken in Venwegen sich wieder in der Pfarrkirche versammeln können.

„Wir haben eine wichtige Zwischenstation erreicht, aber beendet sind die Arbeiten noch längst nicht”, stellt der Rendant mit Blick auf die aufwändige Sanierung der historischen Deckenkonstruktion fest.

Insgesamt rund 100.000 Euro mussten bzw. müssen noch in das denkmalgeschützte Gebäude investiert werden, nachdem die Venwegener durch bröckelnden Putz auf die Schäden in ihrem Gotteshaus gestoßen worden waren.

„Wir haben letztlich in Absprache mit der Stadt und dem Bistum den ursprünglichen Kalkputz auf der gesamten Fläche durch einen Lehmputz ersetzt”, berichtet Hans Reuter von der beauftragten Fachfirmen über die rund sechswöchigen Arbeiten, die jetzt abgeschlossen worden sind.

Von einer Wiedereröffnung ist die Pfarrkirche aber dennoch noch relativ weit entfernt, wie Hermann-Josef Schweitzer betont. „Die Gerüste müssen abgebaut werden, dass steht die Säuberung der Kirche an”, nennt er die nächsten Schritte.

Schließlich steht noch ein komplett neuer Anstrich auf dem Programm. „Wenn alles gut läuft, können wir die Pfarrkirche ab Mitte Mai wieder nutzen. Aber auf ein konkretes Datum will sich mich derzeit noch nicht festlegen”, übt sich der Rendant in Zurückhaltung.

Bis auf weiteres gilt deshalb die mittlerweile schon bewährte Regelung, dass die Messen bei den Christenserinnen der Ordensgemeinschaft St. Maria im Venn oder im Pfarrheim abgehalten werden.

Mehr von Aachener Nachrichten