Ausstellung: Ein Stück Wald im Pfarrgarten in Schevenhütte

Ausstellung : Ein Stück Wald im Pfarrgarten in Schevenhütte

Feierlich ist die Ausstellung Waldstück in Schevenhütte am Samstagabend eröffnet worden. Zahlreiche Gäste - Kunstinteressierte wie Freunde - waren anwesend, um sich die Malereien von Günter und Elke Winterscheid sowie die Skulpturen von Birgit Engelen anzuschauen.

Der Pfarrgarten St. Josef sei aus seinem Dornröschenschlaf geweckt worden und diene nach langer Zeit wieder „als grenzüberschreitende lebendige Stätte der spirituellen Begegnungen”, so Gert Winterscheid in seiner Eröffnungsrede. Kunsthistoriker Dr. Dirk Tölke gab einen thematischen Einstieg: Er beschrieb die Ausstellung als gegenwärtiges Bild vom Wald in vereinfachter Form, als flächengrafische Colllagen und als Ausschnitte skizziert in ihren Details. Es seinen Ideen eines Waldes, die einladen sollten, die Naturformen zu schätzen.

Skulpturen aus Porenbeton

Die Skulpturen von Birgit Engelen aus Porenbeton stellen eine vergrößerte Darstellung der Früchte, Formen und Strukturen des Waldes dar. Besonders ist der Kontrast zwischen dem Material der Skulpturen, das normalerweise häufig als Baumaterial verwendet wird, und dem Thema Natur. Das Thema Wald ist bei den Künstler schon seit Jahren fester Bestandteil des Repertoires. Sie seien inspiriert von aktuellen politischen Geschehen und möchten anregen, den Wald auch mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Zum anderen, so betont Elke Winterscheid, möchte sie nicht nur das politische Statement in den Vordergrund setzen, sondern ihre Erlebnisse mit der Natur in die Bilder einfließen lassen. Musikalisch unterstützt wurden die Künstler bei der Vernissage vom Kirchenchor der Gemeinde St. Josef. Die Ausstellung kann noch bis zum 6. Januar besucht werden und ist samstags von 17 bis 20 Uhr und sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Individuelle Besichtigungen können unter 02409/9828 oder per E-Mail an hubert-winterscheid@t-online.de vereinbart werden.

(cv)
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