Stolberg: „Dreiklang”: Atelier am Hammerberg erstrahlt in Farbe

Stolberg: „Dreiklang”: Atelier am Hammerberg erstrahlt in Farbe

Als „Dreiklang” versteht sich die Weihnachtsausstellung im „Atelierhaus am Hammerberg”. An den kommenden drei Adventswochenenden präsentieren mit der Goldschmiedemeisterin Sina Korr und der Modedesignerin Sophie Wyatt sowie mit der Hausherrin Birgit Engelen drei Künstlerinnen ihre für sie typischen Kreationen.

Sina Korr zeigt Unikatschmuck, die sie in ihrer Werkstatt in Aachen-Brand gefertigt hat. Das vorherrschende Material ist Silber, aus dem sie in verschiedenen geometrisch klaren Formen Ringe und Colliers gestaltet. Edelsteine, aber auch farbig ausgefallene Schmucksteine werden verarbeitet.

Zurzeit beschäftigt sich die Schmuckgestalterin mit einer etwas ungewöhnlichen Art von Ringen, den so genannten „schwebenden Ringen”. Sie werden nicht auf einen Finger gesteckt, sondern sie liegen auf der Hand, stabilisiert durch einen T-Bügel.

Dazu entwickelt sie einen vom Grunddesign identischen Halsschmuck. Außerdem gibt es noch reichlich bunte Ketten zu sehen.

Die in Maastricht examinierte und jetzt in Aachen arbeitende amerikanische Modedesignerin Sophie Wyatt liebt es farbig. Ursprünglich mit Kollektionen von Kleidern beschäftigt, legte sie zunehmend ihr Augenmerk auf dazu passende Accessoires.

Seit zehn Jahren nun entwirft und fertigt sie nur noch Gürtel, Armbänder und vor allem Taschen aus Leder und Stoff an. Für die Taschen hat sie ein besonderes Reißverschlussprinzip entwickelt, wodurch Taschen größer oder kleiner gemacht werden können.

Die Vorderfronten wie auch die Breitseiten sind austauschbar. Flexibel und variantenreich muss es sein, sowohl in den Strukturen wie auch in der Farbgestaltung des Materials. Auch die Armbänder von Sophie Wyatt sind etwas Besonderes. In Art einer Manschette wickeln sie sich spiralförmig um das Handgelenk.

Birgit Engelens Waldimpressionen mit ihrem Wechselspiel von Licht und Schatten faszinieren immer wieder aufs Neue. Diese farbfrohen, leuchtenden Acrylbilder werden auf dieser Ausstellung ergänzt durch eine neue Serie von kleinformatigen Landschaftsgrafiken.

Farbflächen sind da als Silhouetten zu Landschaften aneinandergereiht und aufgebaut. Dadurch wirken sie wie gedruckt, demnach grafisch, obwohl die einzelnen Teile flächig ausgemalt sind.

Neben dieser „Natur pur” zeigt die Stolberger Künstlerin natürlich ihre anderen Arbeiten sowie die Bilder von Susanne Gerhards oder die Stelen von Wilhelm Gerhards und alle die Plastiken, die in ihrem Skulpturengarten aufgestellt sind - jeweils samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr.