Dioxin an der Inde: Keine Ergebnisse vor 2019

Dioxin an der Inde: Ergebnisse nicht vor 2019 erwartet

Nachdem auf Stolberger und Eschweiler Gebiet die Hälfte aller Dioxinproben an der Inde „auffällig“ waren, hatte die Städteregion angekündigt, weitere Proben zu entnehmen.

Genauere Informationen konnten auch direkt im Anschluss an ein Gespäch beim Landesumweltamt in Düsseldorf nicht gegeben werden.

Daran hat sich auch mehr als eine Woche später nicht viel geändert. Barbara van Rey, Pressesprecherin der Städteregion, erklärte am Donnerstag: „Es wird jetzt genau ausgearbeitet, wo noch weitere Proben genommen werden.“ Dazu würde ein Plan entstehen, der die Grundlage zur Beantragung der Fördermittel darstellt.

„Mit Ergebnissen ist vor 2019 aber nicht zu rechnen“, erklärt van Rey weiter. Das Geld sei für 2018 ohnehin schon restlos verplant, man reiche den Antrag dann für 2019 ein. „Einen genauen Zeitplan, wann das passieren wird, gibt es nicht“, sagt van Rey.

Sie versicherte aber, dass keine Gefahr im Verzug sei. Diese Auffassung teile auch das Land NRW. Vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) und vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur‑ und Verbraucherschutz (MULNV) seien Experten mit im Boot.

Das Treffen beim Lanuv hatte am 16. Oktober mit allen beteiligten Ämtern der Städteregion Aachen, des Kreises Düren und der Stadt Aachen stattgefunden.

Das Thema Dioxinbelastung an der Inde wird auch in der kommenden Sitzung des städtischen Umweltausschusses Stolberg thematisiert. Diese findet statt am Mittwoch, 7. November.

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