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Ausstellung in Stolberg: Die Menschenrechte und ihre Grenzen

Ausstellung in Stolberg : Die Menschenrechte und ihre Grenzen

In der Theorie wird jeder Mensch von den Vereinten Nationen geschützt. Eine Ausstellung im Alten Rathaus Stolberg zeigt die vielen Verstöße.

Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat am 10. Dezember 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte beschlossen – „als das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal“. Das im darauffolgenden Jahr verabschiedete Grundgesez für die Bundesrepublik Deutschland nimmt die wesentlichen Regeln dieser Erklärung auf.

Dieser Beschluss liegt nun länger als 70 Jahre zurück und noch immer sind unermesslich viele Verstöße gegen diese für jeden einzelnen Menschen geltenden Rechte weltweit zu verzeichnen. In einer beeindruckenden Fotoausstellung trägt Amnesty International zusammen mit der IG Metall, der Volkshochschule Stolberg und mit dem Sozialdienst katholischer Frauen die eindringliche Aufforderung an die Menschen heran, die Menschenrechte einzuhalten und sich ohne Unterlass für diese einzusetzen. Vor allem sollen auch Schüler und die Schulen ermutigt werden, sich -vielleicht auch im Unterricht- hiermit auseinanderzusetzen.

Bei der Eröffnungsveranstaltung am Sonntag, 29. September, 11 Uhr, im alten Rathaus am Kaiserplatz sprechen Arndt Kohn, ehemaliges Mitglied des europäischen Parlaments, Elisabeth Strohscheidt, ehemalige Mitarbeiterin von Misereor im Bereich Menschenrechte und nicht zuletzt Wolfgang Cornely von Amnesty International, Bezirk Aachen.