Stolberg: Die „1. Stolberg Open“ soll Akzente setzen

Stolberg: Die „1. Stolberg Open“ soll Akzente setzen

Auf ein erfolgreiches Jahr und eine solide Finanzlage blickt der Tennisclub Blau-Weiß Stolberg zurück, der sich weiterhin bemüht, mit Investitionen und Angeboten eine attraktive Anlaufstelle für alle Freunde des Tennissports in der Kupferstadt zu bleiben. Neue Akzente im Sport setzen soll die „1. Stolberg Open“ im August.

„Die Anlage ist ein Traum“, dankten Raymond de Waele und Sachverwalter Walter Hohl bei der gut besuchten Mitgliederversammlung Herbert Steffens, der die sieben Plätze in einem hervorragenden Zustand hält. Das Clubhaus wird kontinuierlich saniert, und mit der Anschaffung weiteren gastronomischen Inventars soll das gesellige Leben des Clubs am Hammerberg zusätzlich Impulse erfahren.

Die Beteiligung der Mitglieder an den Aktivitäten „verlief im normalen Rahmen“, so de Waele; beim umfangreichen Angebot an Turnieren seien die Blau-Weißen etwas zurückhaltender gewesen. Sportlich habe sich der Clubs angesichts der vielen in der Vorsaison aufgestiegenen Mannschaften beachtlich geschlagen. „Bewährt hat sich bereits die gute Zusammenarbeit mit der Tennisschule, insbesondere bei der Jugendpflege.“ Mit 53 aktiven Jugendlichen unter insgesamt 279 Tennisfreunden ist diese Abteilung trotz generell leicht rückläufiger Mitgliederzahlen konstant geblieben.

Nun hofft der TC, dass mit dem bereits eingeführten Familienbeitrag und den Schnupperjahren sowie weiteren Vergünstigungen im Jugendbereich positive Akzente im Mitgliederbestand gesetzt werden können. Der Einsatz von „Kümmerern“ zur Betreuung von Neumitgliedern hat sich bewährt. Das Angebot soll zukünftig intensiver genutzt werden.

Im Detail erläuterte Ulrike Hennig als 2. Vorsitzende die Investitionen in das Clubheim. Elke Molik wird mit ihrem Team auch im kommenden Jahr die Bewirtschaftung am Hammerberg sicherstellen, wobei die regulären Öffnungszeiten dem Bedarf angepasst werden und das Heim erst ab 16.30 Uhr öffnet — wobei Sonderregelungen nach Absprache möglich sind.

Mit 13 Mannschaften — neun bei den Meden- sowie drei bei den Hobbyspielen — war Blau-Weiß quer durch alle Ligen des Tennisverbandes Mittelrhein in den Ranglisten vertreten, berichtete Sportwart Jürgen Sonnen.

Am erfolgreichsten waren die Herren 65 unterwegs, die den Aufstieg in die Regionalliga perfekt machten, aber in der kommenden Saison weiterhin in der 1. Verbandsliga als 4er-Team antreten werden. In der 2. Verbandsliga sind außerdem die Herren 40, die Herren und die Damen 40 unterwegs. Vier Teams nutzen die Winterrunde auf Bezirksliga- und Verbandsliga-Ebene.

In der Sommersaison werden zwölf Mannschaften die blau-weißen Farben vertreten; aus drei wurden zwei Damen-40-Mannschaften. Während Kuddel-Muddel- und Frauen-Po­wer-­Turnier angenommen wurden, führt mangelnde Resonanz bei Mixed- und Vereinspokal-Turnier zu Veränderungen. Für dieses Jahr verspricht sich der Vorstand eine große Resonanz auf ein neu ausgeschriebenes Leistungsklassen-Turnier: Die „1. Stolberg Open“ soll ein interessantes Angebot für Tennisspieler werden.

Über eine agile Jugendabteilung berichtete Mareen Mantler. 19 Junioren waren bei den Kreismeisterschaften aktiv. Eine Junioren-, drei Knaben- und eine Mädchenmannschaft griffen aktiv ins Turniergeschehen ein. Zwei Junioren, eine Juniorinnen und zwei Knabenmannschaften werden es in diesem Sommer sein. Mehrere Turniere und Trainingsangebote steigerten das Interesse an Tennis und dem Clubleben.

Zufrieden mit der Öffentlichkeitsarbeit zeigte sich Pressewartin Astrid Braun. Finanzverwalterin Nicole Pfeil schlüsselte detailliert Einnahmen und Ausgaben auf und legte einen Wirtschaftsplan für das kommende Jahr vor, der einstimmig abgesegnet worden. Die Kassenprüfer Heinz-Gerd Klostermann und Udo Chantré bescheinigten eine ordnungsgemäße Führung der Finanzen.

Per Akklamation wurden bei den turnusmäßigen Neuwahlen einstimmig Udo Chantré als 2. Vorsitzender, Lydia Flink als Schriftführerin, Helmut Braun als Sachverwalter und Mareen Mantler als Jugendwartin gewählt. Bestätigt wurden als Sportbeirat Annelie de Waele, Gerti Pöschl und Wolfgang Robioneck sowie als Ältestenrat Hanni Scheen, Günther Poick, Sepp Kohler, Gerd Müller und Klaus Kreutz. Zu Kassenprüfer wurden Heinz-Gerd Klostermann und Birgit Kogel bestellt.

(-jül-)
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