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Kostümsitzung

Der Wilde Westen fängt gleich hinter Werth an

Spektakulärerer Auftritt: Tanzmarie Cora Koch. FOTO: Marie-Luise Otten

Stolberg Die Kostüme Cowboy und Indianer sind absolute Klassiker. In Werth zeigte sich, dass man in solchen Kostümen ganz hervorragend Karneval feiern kann.

Einen Häuptling gab es bei der Kostümsitzung in Werth nicht, dafür aber ganz viele „jecke“ Indianer und Cowboys, die sich von dem Motto des Wilden Westens hatten inspirieren lassen. Mit dem bunten Musik- und Showprogramm erlebte das Publikum Zelt einen stimmungsvollen Abend.

Den musikalischen Auftakt bildete das Nothberger Fanfarencorps. Bereits nach wenigen Minuten standen die Gäste auf und feierten ausgelassen zu dem Karnevalsmedley.

Lautstarken Jubel brachten die Gäste zum Ausdruck, als die Sitzungspräsidentin Andrea Knorr mit ihrem Gefolge in den Saal einzog. Nach kurzer Begrüßung gab sie die Bühne frei für die Hauptakteure der mehr als vierstündigen Sitzung.

Tanzmarie Franziska Ferrara und die Kindergruppe der „Blue Royal Diamonds“ waren zum ersten Mal dabei und fungierten als Eisbrecher im Tanzen. Die ausgelassene Stimmung wurde durch die „Kellerjunges“, einer Band aus dem Selfkant, weiter angefacht. Zwei Takte „Kölsche Jong“, und alle sangen und klatschten einfach mit. Moderne und klassische, bekannte Karnevalshits reihten sich aneinander, und die Jungs kamen nicht ohne Zugabe weg.

Jetzt war Zeit für die neuen Tänze der Tanzmarie Cora Koch und der Tanzgarde. Dann trat Antonio Torro auf. Bei seinem Programm „Eine Rose für Martina“ trauerte der letzte noch lebende Don Juan um seine Urlaubsliebe Martina, fand sie aber dann irgendwo im Saal und holte sie auf die Bühne. Mit den Cowboys, die gleich mitgekommen waren, organisierte er einen Flamenco-Aerobic-Kurs.

Stolz ist die KG Werth auf ihre Showtanzgruppe „Da Jolie“ und das zu Recht. Verstärkt durch drei Männer war es den jungen Damen möglich, viele Hebefiguren in ihren Tanz einzubauen. Alle Achtung, was sie auf die Beine stellten! In den Hexenkessel der guten Laune geriet der hausgemachte Karneval eigener Kräfte zu einem weiteren Höhepunkt. Gabi Federau, Elke Kofahl, Sabine Morschel, Yvonne Nießen, Agnes Reick und Marion Sieger als Cowgirls und Indianerinnen verkleidet, imitierten in einer Playback Show Hits und deren Interpreten, wie zum Beispiel Gittes „Ich will nen Cowboy als Mann“ oder Olaf Hennings „Komm hol das Lasso raus“.

Nach ihrem sensationellen Auftritt brachten „De Kloetschköpp“ aus Wegberg den Saal mit bekannten Hits aus dem kölschen Karneval weiter zum Kochen. Bei den Echten Frönden Lamersdorf aus Inden ist der Name Programm. Sie erschienen mit zwei Showtanzgruppen und phantasievollen Tänzen kurz vor Mitternacht. Was in Mainz die Hofsänger sind, sind in Aachen die „Oecher Stadtmusikanten“. Aber auch über die Stadtgrenze hinaus verbreiteten die Aachener Sänger Freude und Spaß. Im grandiosen Finale ließen sie jedes Karnevalsherz höher schlagen. Mit Stimmungsliedern, Eigenkompositionen und alten Aachener Liedern zogen sie das Werther Publikum in ihren Bann und konnten nur unter tosendem Beifall die Bühne verlassen.

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