Stolberg: Der Schildbürgerstreich des Jahres

Stolberg: Der Schildbürgerstreich des Jahres

Hinter diesem Schildbürgerstreich kann nur System stecken. Oder er ist die Quittung für den Wirbel, den die XXL-Baustelle in Büsbach hervorgerufen hat. Die von den Versorgungsträgern EWV und Enwor beauftragten Unternehmen beschränkten sich bei der Wiederherstellung von Fahrbahn und Markierungen fast zentimetergenau auf ihre Baugruben.

So hätte an der Büsbacher Kreuzung eine Schüppe Asphalt ausgereicht, um direkt neben dem verschlossenen Bau- auch ein Schlagloch zu stopfen.

Und der Zebrastreifen auf der Konrad-Adenauer-Straße macht seinem Namen alle Ehre. Nur über dem Bauloch wurden die Streifen neu markiert; die vom Apshaltieren verdreckten Abschnitte daneben bleiben schwarzgrau. Mit sinnvollem Umgang mit Kunden- und Steuergeld hat das wenig zu tun.

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