Den HSV Frechen in die Schranken verwiesen

Handball : Den HSV Frechen in die Schranken verwiesen

In der Handball-Verbandsliga schlägt das Herren-Team des Stolberger SV den Gegner HSV Frechen daheim mit 38:23.

Nur noch zwei Spiele hält die Hinrunde der Verbandsliga für den Aufsteiger aus Stolberg bereit. Beide Partien, in Opladen und in Bardenberg, werden dem SSV nochmals alles abverlangen. Daher war es um so wichtiger, dass man die Begegnung mit dem HSV Frechen in durchaus überzeugender Weise für sich entscheiden konnte.

Die Mannschaft von Trainer Frank Rösgen hatte in den vergangenen Wochen gute Leistungen abgerufen, so dass man im Lager der Gastgeber gewarnt war. Denn zu Hause hatte man gegen die etablierten Teams der Liga durchaus Schwächen gezeigt.

Mit der nötigen Entschlossenheit startete der SSV in die Partie und legte, gestützt auf eine effektive Abwehr mit einem guten David Schornstein im Tor, schnell auf 6:2 vor. Danach ließ man einige klare Chancen ungenutzt und Frechen konnte auf 6:4 verkürzen.

Doch bis zum Ende der ersten Halbzeit sollten sich Tempo, Spielfreude und taktisches Geschick der Gastgeber durchsetzen. „Wir hatten uns vorgenommen, wieder mit viel mehr Geschwindigkeit nach vorne zu spielen. Das hat auch gut funktioniert, obwohl wir im Ballvortrag der zweite Welle einige Fehler gemacht haben, die eine höhere Führung verhinderten. Durch unsere Abwehr war der Ballführer stets unter Druck und Anspielstationen haben wir im Raum zugestellt“, resümiert SSV-Trainer Bernd Schellenbach.

Technische Fehler

So wurde der Gast in ungewohnte Bewegungsabläufe gezwungen, produzierte so technische Fehler und musste sich Würfe unter Bedrängnis nehmen. „Wir haben dem HSV sein Spiel weg genommen und sie im Angriff zum Nachdenken und Laufen gezwungen. Wenn man dann auch noch immer zurück sprinten muss, dann kann das schon mal nervig werden“, so Schellenbach.

In Durchgang zwei erlebte das Pubikum einen fast identischen Spielverlauf, wobei es der Gastgeber verpasste, sich noch deutlicher abzusetzen. „Gegen Ende des dann munteren Spiels hatte Frechen auch einige klare Chancen nicht nutzen können. Aber die Jungs waren vor allem im Kopf müde. Besonders den jungen Akteuren hat man die doch eher ungewohnten Anforderungen angemerkt. In der Mannschaft steckt viel mehr Potential, als sie abrufen konnte. Mein Kollege Frank Rösgen wird das sauber aufarbeiten und jeden Spieler dahingehend weiter bringen“, so der Stolberger Coach.

In der nächsten Woche geht es dann zum Spitzenduell nach Opladen, zu Gegnern, die ihren Kader mit mindestens Tom Gotthardt und Sebastian Hindrichs aus dem Regionalligateam erweitern werden. Der Stolberger SV wird also gegen den Oberliga-Absteiger als Verbandsliga-Aufsteiger der klare Außenseiter sein, der sich auf die Herausforderung wieder intensiv vorbereiten wird.