Stolberg: Dem Aufstieg in Verbandsliga des Stolberger SV folgt der Titel

Stolberg: Dem Aufstieg in Verbandsliga des Stolberger SV folgt der Titel

Ohne Yannick Töws und Joshua Frauenrath (beide verletzt), dafür wieder mit Tim Heister in seinem ersten Spiel nach dem Kreuzbandriss, begann der Stolberger SV sein letztes Saisonspiel in der Handball-Landesliga vor guter Kulisse am Glashütter Weiher. Der Gast aus Niederpleis musste seinerseits ebenfalls auf drei Akteure verzichten.

Nach kurzer Abtastphase entwickelte sich die Partie wie so viele andere Heimspiele der Saison. Der Gastgeber stellte eine ordentliche Defensive und war im Angriff nicht zu stoppen, so dass der Halbzeitstand von 20:7 die Dominanz verdeutlichte und die Meisterschaft schon früh eingefahren war.

In bester Spiellaune

Dabei erhielten alle Akteure ausreichend Spielanteile, wobei sich Tim von der Stein und Max Schlotterhose in absoluter Spiellaune präsentierten.

In der 2. Hälfte setzte sich die Überlegenheit des SSV weiter fort, aber man ließ einige Großchancen ungenutzt und feierte gemeinsam mit den Fans schon den sich mit dem Schlusspfiff abzeichnenden Titel.

„Wenn man bedenkt, dass wir mit neun Feldspielern Meister geworden sind, dann ist diese Leistung gar nicht hoch genug einzuschätzen. Die beste Mannschaft der Liga beendet absolut verdient die Saison auf Platz 1. Wir haben die direkten Duelle gegen BTB2 und Oberbantenberg klar und souverän für uns entschieden und nur durch einige Ausfälle bedingt fünf Punkte abgegeben. Die ganzheitliche Entwicklung, die Stabilität und die qualitative Balance zwischen Angriff und Abwehr war beeindruckend“, schildert SSV-Trainer Bernd Schellenbach seine Eindrücke von der abgelaufenen Saison.

Besonders die Variabilität in der Offensive mit den Leistungssteigerungen aller Spieler war deutlich erkennbar, so dass unter den Top 13 der Feldtorschützen der Liga gleich sechs SSV-Jungs zu finden sind, die alle über 100 Feldtore erzielen konnten.

Auf die kommende Saison will man sich beim SSV nun gut vorbereiten und beginnt daher am 12. Juni wieder mit dem Training, bei dem auch die drei neuen Akteure am Start sein werden.

„Die Mannschaft bleibt zusammen und erhält durch die Zugänge eine breitere Basis. Wir werden gewohnt intensiv arbeiten und schauen mal, wo wir nach der Vorbereitung stehen werden“, blickt Schellenbach voraus.

Als Aufsteiger in die Verbandsliga wird sich der SSV nun einer neuen Herausforderung stellen müssen, die man aber gerne annehmen wird. Vorsitzender Ekki Meurers und sein Team freuen sich gemeinsam mit Mannschaft, Trainer und Betreuer auf die neue Aufgabe Verbandsliga.

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