Ausbau der Don-Bosco-Straße: Das Parken bleibt erst einmal frei

Ausbau der Don-Bosco-Straße : Das Parken bleibt erst einmal frei

Stück für Stück arbeitet die Stadt den Sanierungsstau maroder Straßen auf dem Donnerberg auf. Nach dem Narzissen- (2014) folgt noch in diesem Jahr der Rosenweg östlich der Höhenstraße, während westlich nach der Albert-Schweitzer- (2015) nun die aus dem Jahre 1960 stammende Don-Bosco-Straße folgen soll.

Einstimmig hat der Ausschuss für Stadtentwicklung eine Ausbauvariante dem Bauausschuss empfohlen, der die Ausschreibung der Arbeiten anlassen soll, die voraussichtlich Anfang 2019 beginnen sollen.

Bei der Bürgerbeteiligung hatten sich die Anlieger für einen Verzicht auf Grünbeete, Parkplätze und Markierungen sowie zugunsten der Variante mit der 6,80 Meter breiten Fahrbahn ausgesprochen. Die wird allerdings wie in der ersten Variante nur 6 Meter breit, da anderenfalls die geplante Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 30 nicht angeordnet werden kann, erklärte das Ordnungsamt. Zudem entstehe nicht wie vermutet zusätzlicher Parkraum: Für ein ordnungsgemäßes Parken auf beiden Straßenseiten wären auch 6,80 Meter zu gering.

Somit präferierten Verwaltung und Politik die schmalere Fahrbahn mit Gehwegbreiten zwischen 2,05 Meter (Südseite) sowie 1,75 Meter (Nordseite). Zur Verkehrssicherung sind dennoch zwei Bäume eingeplant: Jeweils im Einmündungsbereich von Höhen- und Wiesenstraße. Darüber hinaus ist eine Aufpflasterung der Einmündung der Fröbel­straße eingeplant. Auf Wunsch der Donnerberger wurde auch noch einmal im Ausschuss für Stadtentwicklung auf abgesenkte Bordsteine im Bereich der Häuser Nr. 20 bis 34 hingewiesen, damit dortige Stellplätze besser erreicht werden können. Auf der Don-Bosco-Straße selbst solle keine Parkplätze markiert werden — zumindest so lange nicht wie der Verkehrsfluss ordnungsgemäß funktioniert.

Mit rund 800.000 Euro kalkuliert die Verwaltung die Gesamtkosten, die zu 70 Prozent von den Anliegern auf Basis des Kommunalabgabengesetzes zu bezahlen sind. Detaillierte Kostenschätzungen, die auf einer Beitragseinheit von 25,82 Euro /m² in Relation zur Bebaubarkeit des Grundstückes beruhen, wurden bereits bei der Bürgerinformation vorgelegt.

(-jül-)
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