Burggeflüster der Stolberger Zeitung

Burggeflüster : Lösungen müssen her!

Die Ferienzeit scheint auch gleichzeitig eine sehr aktive Zeit zu sein. Das wird nicht nur daran deutlich, dass unsere Lesertouren wieder sehr gut angenommen werden. Drei Stück haben bereits stattgefunden, vier Ausflüge stehen in den kommenden Wochen noch auf dem Programm. Darüber hinaus erfreut sich auch unser Fotorätsel wieder großer Beliebtheit.

Auch, wenn das eine oder andere Motiv nicht ganz so leicht zu erahnen ist, etliche Leser machen wieder mit und einige waren auch schon sehr erfolgreich. Wer bislang noch nicht unter den Gewinnern war: Nicht traurig sein. Schließlich haben Sie noch einige Male die Chance, ebenfalls zu den Siegern zu gehören.

Und wo wir gerade einmal beim Thema aktive Leser sind: Viele Zuschriften erreichen uns zu unserer neuen Serie, die sich mit der Frage beschäftigt, wie familienfreundlich Stolberg eigentlich wirklich ist. Es ist ganz schön interessant, zu sehen, wie die einzelnen Ortsteile aufgestellt sind – finden wohl auch Sie, liebe Leser. Über die Sozialen Netzwerke und per E-Mail erreichten uns in den vergangenen beiden Wochen schon einige Zuschriften, die wir alle fleißig sammeln. Natürlich gibt es auch konkrete Verbesserungsvorschläge, die wir Ihnen mit und mit auch gerne präsentieren möchten. Und wer weiß: Vielleicht tut sich daraufhin ja noch etwas und die einzelnen Stadtteile werden sogar noch ein wenig familienfreundlicher und damit auch lebenswerter.

Von den erfreulichen Dingen kommen wir zu den ganz und gar nicht schönen Sachen. Laut Informationen unserer Zeitung soll Leoni Kerpen 150 Stellen abbauen. Von Seiten des Unternehmens gibt es dazu keinen Kommentar. Allerdings bestätigte ein Sprecher, dass es eine Restrukturierung geben soll, um den Standort für die Zukunft sicher aufzustellen. Aha. Und was soll das bedeuten? Bisher könne man nur sagen, dass es Gespräche zwischen Geschäftsführung und Arbeitnehmervertretern gebe. Zu den Inhalten könne man sich allerdings nicht äußern. Schade: Klartext zu sprechen schadet grundsätzlich nicht. Hoffen lässt nur ein Aspekt. Schließlich beschreibt Leonie sich auf seiner Internetseite selbst als Unternehmen, das „Lösungen“ anbietet. Hoffentlich gilt das auch für die Mitarbeiter in Stolberg.