Stolberg: Bund wird auch nach 2011 gefordert sein

Stolberg: Bund wird auch nach 2011 gefordert sein

Dass das Mehrgenerationenhaus für Generationen ist, legt bereits die Namensgebung nahe. Ob die Einrichtung im Helene-Weber-Haus aber auch für die Ewigkeit sein wird, kann in diesen Tagen niemand mit Bestimmtheit sagen.

Noch bis Mitte 2011 ist die Förderung durch den Bund gewährleistet, jährlich werden 40.000 Euro aus Berlin nach Stolberg und an weitere 499 Stellen überwiesen, die im Rahmen des Pilotprojektes anerkannt worden sind.

Eine Fortsetzung der Bezuschussung ist bis dato allerdings nicht geplant. Und das sorgt auch im Helene-Weber-Haus für Unruhe bei den Verantwortlichen.

„Das Konzept sieht vor, dass das Mehrgenerationenhaus nach der Einführungsphase auf anderem Wege finanziert werden kann. Es ist aber sehr schwer, Strukturen zu schaffen, die eine weitere Finanzierung sicherstellen”, berichtet Mechtilde Boland-Theißen.

Die Leiterin und Geschäftsführerin weiß um die Vielzahl der Anfragen, die bei potenziellen Geldgebern eingehen, und um die Einschränkungen, die die wirtschaftliche Krise bei den möglichen Sponsoren bewirkt.

Zwar sollen die Bemühungen sogar noch intensiviert werden. Für Boland-Theißen ist aber bereits klar: „Ohne eine verlässliche öffentliche Grundförderung werden wir dieses Angebot über 2011 hinaus nicht im bisherigen Rahmen aufrechterhalten können.”

Die Blicke sind deshalb vor allem auf die neue Bundesregierung gerichtet. „Wir hoffen, dass sie eine Weiterförderung beschließt.”