Überdachte Abstellanlagen : „Radverkehr wird attraktiver“

Mit dem Beschluss des klimafreundlichen Mobilitätskonzepts in der Sitzung des Umweltausschusses am 10. Oktober hat die Kupferstadt ihren Willen bekräftigt, die Mobilität aller Bevölkerungsgruppen zu sichern und klimafreundlicher zu gestalten.

Der Beschluss beinhaltet auch eine zeitnahe Umsetzung erster Starterprojekte beziehungsweise Sofortmaßnahmen.

Im Handlungsfeld Radverkehr wurde somit der generelle Ausbau von Fahrradabstellanlagen, insbesondere an publikumsintensiven Standorten also auch Schulstandorten, beschlossen. Ziel ist es, eine ausreichende Anzahl überdachter Abstellanlagen zu errichten, um so den Radverkehr sicherer und attraktiver zu gestalten. Ab 2019 sollen daher in enger Abstimmung an allen weiterführenden Stolberger Schulen  die beiden Gymnasien und die beiden Gesamtschulen an jeweils beiden Standorten – überdachte Fahrradabstellanlagen errichtet werden.

247 000 Euro Zuschuss

Die Kosten hierfür wurden im kommenden Haushalt bereits berücksichtigt und werden durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nuklearer Sicherheit gefördert. Mit dem aktuell vorliegenden Förderbescheid in Höhe von circa 247 000 Euro beläuft sich die Förderquote auf 62 Prozent. „Mit der Schaffung zeitgemäßer und sicherer Radabstellanlagen soll eine Förderung der Kinder- und Jugendmobilität erreicht und die Nutzung des Fahrrads für Schulwege attraktiver werden“, erklärt Tobias Röhm: „Hierdurch soll bei Kindern und Jugendlichen schon frühzeitig die Entwicklung eines bewussten Mobilitätsverhaltens unterstützt werden“, so der Technische Beigeordnete weiter.

Mit dem Ausbau der Radabstellanlagen an den weiterführenden Schulen werde eines der ersten Projekte des klimafreundlichen Mobilitätskonzeptes umgesetzt. Zur Finanzierung der notwendigen Investitionen sollen auch zukünftig die bestehenden vielfältigen Fördermöglichkeiten unter anderem der Nationalen Klimaschutzinitiative genutzt werden.