Stolberg-Münsterbusch: Büsbacher Grundschule gewinnt Schwimmfest

Stolberg-Münsterbusch: Büsbacher Grundschule gewinnt Schwimmfest

Eine Premiere für das Schwimmfest der Grundschulen: Erst im Stechen sicherten sich die Büsbacher Kinder den knappen Sieg vor der Grundschule Breinig.

Ein gelungenes Ende für spannende Spiele zwischen den sieben beteiligten Schulen, da war sich jeder sicher, als Schirmherr und Bürgermeister Tim Grüttemeier gemeinsam mit Organisatorin Petra Bleimann die Siegerehrung vornahm.

Zuvor maßen sich die rund 90 Schwimmer in den unterschiedlichsten Disziplinen. Zusätzlich zu den „Klassikern” wie Ausdauerschwimmen und Tauchen gab es auch in diesem Jahr wieder zahlreiche spielerische Wettkämpfe. Über eine schwimmende Matte wurde balanciert, Wassereimer durften nicht verschüttet und Matten mussten transportiert werden, ehe nach dem T-Shirt-Schwimmen der Sieger eigentlich feststehen sollte.

Aber die Büsbacher und Breiniger legten im Schwimmbad am Glashütter Weiher eine so gute Leistung hin, dass sie sich den ersten Platz teilten. Also musste das Stechen entscheiden, je zwei Kinder stürzten sich mit einer Poolnudel ins Wasser, um noch einmal die letzten Kräfte zu mobilisieren.

Zuvor hatten sich bereits Mausbach, Atsch, Zweifall, Gressenich und die Grundschule Hermannstraße auf den Plätzen drei bis sieben platziert. Klar, dass die Büsbacher am Ende am lautesten jubelten, als ihnen Grüttemeier zum Sieg im „hochdramatischen Finale” gratulierte, aber auch bei den anderen Schulen gab es keinen Grund für Trübsal.

Es sei „ganz wichtig”, dass die Annäherung zum Schwimmen über spielerische Varianten komme, betonte Bleimann. Daher wurden alle Disziplinen als Teamwettbewerbe gestaltet und viel Wert auf lustige und kreative Herausforderungen gelegt.

„Am Wichtigsten ist, dass die Kinder sich bewegen, das muss in viele Köpfe wieder hinein!”, so Bleimann, die Schulleiterin der Gressenicher Grundschule ist. Gerade im jungen Alter der Kinder sei es doch eigentlich vollkommen unerheblich, wer gewinne.

Mit jedem Kind, das den Spaß am Schwimmen oder einer anderen Sportart entdeckt, habe man als Schule alles richtig gemacht. Daher ist es Bleimann auch wichtig, dass jede Grundschule in Stolberg mindestens ein Jahr Schwimmen anbietet, auch wenn sie selbst sieht, dass es für viele Kinder noch schwierig ist, sich sicher im Wasser zu bewegen, besonders wenn der familiäre Hintergrund fehlt.

„Da könnte noch viel gemacht werden”, resümierte die engagierte Schulleiterin und appellierte auch an die Eltern, sich mit ihren Kindern möglichst sportlich zu betätigen. Der Kupferstädter Nachwuchs, der sich am Ende nach der Siegerehrung zum großen Gemeinschaftsfoto versammelte, geht auf jeden Fall mit bestem Beispiel voran.

Und ob es Spaß gemacht hat? „Ja, klar!”, bekam man da als Antwort von mehreren Schülern unisono zu hören. Da wurde schnell klar, wer schon sehnsüchtig auf die Eröffnung der Freibadsaison wartet, um wieder im kühlen Nass zu planschen.

(cheb)