Eifel- und Heimatverein : Nistkästen helfen bei biologischer Schädlingsbekämpfung

Mit dem Ende der Heckenschonfrist im September wird gleichzeitig das Ende der Brutsaison unserer heimischen Vögel signalisiert.

Dann beginnt der Eifel- und Heimatverein Breinig, mit insgesamt 16 Ehrenamtlern die in seiner Obhut befindlichen circa 280 Nistkästen des städtischen Forstamtes in den Wäldern rund um Breinig auf Schäden zu kontrollieren, zu reparieren, zu reinigen und zu desinfizieren. Tatkräftige Unterstützung bekamen die Vereinsmitglieder Heinz Milcher und Alfred Oswald in diesem Herbst von mehr als 20 Vorschulkindern der Kita Bertholdstraße und der Kita am Tomborn, die von insgesamt fünf Erzieherinnen begleitet wurden. Bei herrlichem Spätherbstwetter war die Gruppe zweieinhalb Stunden unterwegs, um die „Wohnungen“ für Kohlmeise, Blaumeise und Kleiber, alles Höhlenbrüter, für die nächste Saison herzurichten.

Das machte den Kindern sichtliche Freude. Natürlich durfte dabei eine Pause für das mitgebrachte Frühstück in freier Natur nicht fehlen.

Dem städtischen Forstamt dienen die gefiederten Bewohner der Kästen zur biologischen Schädlingsbekämpfung. Ein einziges Meisenpaar und ihre Jungen aus einem Brutgang, häufig auch aus zwei Brutgängen, vertilgen tausende Raupen, Blattläuse, Larven, Fliegen, Mücken usw. in einer Saison. Die Nistkastenpflege ist also ein Dienst für die Natur, an die die mitmachenden Kinder „spielend“ herangeführt werden.

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