Böllerschützen Breinig feiern ihren fünften Geburtstag

Böllerschützen : Gemeinsames Böllern und Musizieren in Breinig

Die Breiniger Böllerschützen der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft feierten nun ihren fünften Geburtstag und ließen es dabei ordentlich knallen.

Laut ging es am Samstag in der Breiniger Altstadt zu, als die Böllerschützen der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft zusammen mit befreundeten Vereinen ihren fünften Geburtstag feierten: Auf der Böllerwiese „Am Schomet“ wurde abwechselnd geböllert und musiziert, sodass die Zuschauer und Zuhörer sich abwechselnd die Ohren zuhielten und sie wieder freimachten.

Zuvor wurden die Schützen in der Pfarrkirche St. Barbara gesegnet. Mit dabei waren die Original Truderinger Böllerschützen: Zu den „Münchner Freunden“ würden die Breiniger Böllerschützen eine jahrelange Freundschaft pflegen, sagte Ralf Hohn. „In München haben wir auch zum ersten Mal das Böllern kennengelernt und die Idee zur Gründung einer eigenen Böllerschützenabteilung bekommen“, erläutert der Breiniger Böllermeister.

Heute umfasst die Unterabteilung der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft 25 Mitglieder, die gemäß der Stolberger Böllersatzung zu besonderen Anlässen wie zu kirchlichen Festen, zu Brauchtumsfesten oder zum Stadtfest ihr Schwarzpulver verschießen. Dazu benutzen die Breiniger Böllerschützen eine Kanone und Handböller, die reine Lärmgeräte sind und mit denen keine Munition verschossen wird.

Die Breiniger Böllerschützen zogen anlässlich ihres Jubiläums gemeinsam mit befreundeten Vereinen in einem Festzug durch die Breiniger Altstadt. Foto: Merve Polat

„Das Gefährliche daran ist das Schwarzpulver, denn wir gehen schließlich mit Sprengstoff um, für das wir eine Zulassung haben“, sagte Hohn. Vor den circa zwölf Auftritten müsse deswegen als Vorbereitung stets geübt werden, um die Handgriffe aufzufrischen. Was der Böllermeister mit den Handgriffen meinte, wurde nach dem Festzug durch die Altstadt beim Böllern auf der Wiese „Am Schomet“ deutlich: Auf Ansage des Böllermeisters strecken die Schützen ihre Handböller hoch in die Luft und feuern das Schwarzpulver ab, sodass jede Menge weißer Rauch entsteht. Mit zum Böllern auf der Wiese trug außerdem der Heimatverein Schlägel und Eisen Deister aus der Nähe von Hannover bei.

Für die musikalische Untermalung sorgten das Trommler- und Pfeiferkorps Breinig, die Blasmusikanten Gressenich und die Musikvereinigung Euphonia Mausbach, die die Schützen beim Festzug begleiteten. Beim Ausklang des Fests im Pfarrheim Goldener Stern sorgte außerdem der Musikverein Frohsinn Schmidt aus Hürtgenwald mit Dirigent Heinz Hilgers für ein musikalisches Rahmenprogramm.