Biwak der Kupferstädter Kameraden

Jecke Stimmung : Biwak der Kupferstädter Kameraden

Die Freundschaftspflege und die Unterhaltung der Gäste mit Showtanz und Musik, hatte jetzt die als Biwak bezeichnete karnevalistische Veranstaltung der KG Kupferstädter Kameraden zum Ziel.

Ort des abwechslungsreichen, mehr als dreistündigen Programms, das von zahlreichen Höhepunkten gekennzeichnet war, war der Saal des Münsterbuscher Jugendheimes an der Ecke Prämienstraße/Rotdornweg.

Durch das Programm führte Präsident Ferdi Königs-Keldenich, der sich die Moderation mit den Vorstandsmitgliedern Rainer Andrich und Arndt Vroomen teilte. Zum Start in das Biwak trat die eigene, als Regimentsgarde bezeichnete Formation auf. Sie glänzte mit einer gelungenen Tanzdarbietung, die im Wechsel von den Mariechen Lena Pauls, Sandy Thomsen und Mandy Keldenich ergänzt wurde: Allerdings werden bei den Kupferstädter Kameraden die Mariechen getreu dem Selbstverständnis der 2004 gegründeten Gesellschaft als Regimentstöchter bezeichnet.

Danach hieß es Bühne frei für die Showtanzgruppe des Breiniger Jugendrotkreuzes. Die jungen DRK'ler brillierten mit einer qualitativ gut besetzten Vorführung. Aus kleinen Anfängen heraus hat sich inzwischen eine stattliche Truppe entwickelt, die wie jetzt geschehen, schon mal 25 Personen auf das Podium bringen kann.

Ebenso glänzend konnte sich in Szene setzen die KG Rot-Blaue-Funken aus Düren. Sie beantworteten mit ihrer Präsentation eine Freundschaftsanfrage. Auf Freundschaftstour unterwegs war auch die KG Scheeter Jecke aus Herzogenrath-Kohlscheid. Sie hatte ihr Kinderprinzenpaar Elias I. und Jana I. mit in den Saal des Jugendheimes gebracht. Die beiden neun Jahre altenTollitäten gehörten zu den Glanzpunkten des vergnüglichen Biwaks: Kess und souverän schmetterten die beiden jungen Würdenträger ein Lied hinter dem anderen in die begeistert Beifall klatschende Menge.

Bevor die KG Mönsterböscher Jonge mit ihrer Tanzformation „Die Hexen" ihren Auftritt hatte, durften noch einmal die Freunde der in Gressenich beheimaten KG Fidele Bessemskriemer im Rampenlicht stehen. Sie boten mit ihrer Truppe eine gelungene Choreografie.

In schmucken Kostümen, die russischen Garden nachempfunden waren, präsentierten sich anschließend die Hexen, die einen großartigen Tanz boten. Zu einer Stippvisite schaute auch der neue Stadtprinz Ecki I. (Eckhard Braun) vorbei. Gemeinsam mit seinem Hofstaat und der KG Erste Große überzeugte er mit einer gelungenen Vorführung. Den Schlusspunkt des rund dreistündigen Programms machten dann die Kellersberger Interessengemeinschaft und die KG Löstige Elsässer aus der benachbarten Kaiserstadt. Fazit: Das Biwak der KG Kupferstädter Kameraden war eine gelungene Veranstaltung die von einem abwechslungsreichen Programm und einer lockeren, ungezwungenen Atmosphäre gekennzeichnet war.

Fortgesetzt wurde das Biwakprogramm der KG Kupferstädter Kameraden am nächsten Sonntagmorgen. Da hatte die Jugend das Sagen. Die Programmleitung hatten diesmal Melanie Grendel und Mandy Keldenich übernommen. Sie konnten als Gäste beispielsweise die Jugendgruppen der KG Erste Große, der KG Rott, der Aachener KG Löstige Elsässer, der KG Fidele Trammebülle aus Eschweiler und die KG Adler Werth begrüßen. Zu den Gästen gehörte auch das Kindermusketiercorps aus Zweifall. Sie begeisterten ebenso wie die anderen Jugendformation mit einer gelungenen tänzerischen Darbietung.

(dö)
Mehr von Aachener Nachrichten