Stolberg: Betlehem-Krankenhaus: Kinder nicht gefährdet

Stolberg: Betlehem-Krankenhaus: Kinder nicht gefährdet

Mit Nachfragen besorgter Eltern ist das Betlehem-Krankenhaus nach dem Tod zweier Säuglinge in der Uniklinik Mainz bislang nicht konfrontiert worden.

Am Samstag waren in dem rheinland-pfälzischen Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin ein acht und ein zwei Monate alter Säugling gestorben - nach bisherigen Erkenntnissen aufgrund verunreinigter Infusionslösungen. Zwei weitere Säuglinge befanden sich am Montag noch in kritischem Zustand.

Auf Anfrage dieser Zeitung wollte Doris Kinkel-Schlachter, Sprecherin des Betlehem-Krankenhauseses, die Vorfälle aus Mainz nicht kommentieren und verwies auf das schwebende Verfahren. Zunächst bleibe abzuwarten, ob das Verschulden bei der Uniklinik Mainz, oder aber bei den Herstellern der Infusionen liege. Ganz unabhängig davon sei für Stolberg keine akute Gefahr gegeben, da zurzeit kein Kind entsprechend behandelt werde. Kinkel-Schlachter räumte jedoch ein, dass die Tragödie auch im Betlehem-Krankenhaus Gesprächsthema sei: „Das Entsetzen bei uns im Haus ist groß.”

In der renommierten Klinik für Kinder- und Jugendmedizin werden jährlich 2500 Kinder stationär behandelt.

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