Chöre und Orchester begeistern die Zuhörer: Ave Maria Vertonungen in Büsbacher Pfarrkirche

Chöre und Orchester begeistern die Zuhörer : Ave Maria Vertonungen in Büsbacher Pfarrkirche

Die Kirchenchöre St. Cäcilia Mausbach und St. Hubertus Büsbach mit der Musikalischen Gesellschaft Breinig und Solisten waren es jetzt, die in der Büsbacher Pfarrkirche mit Musik zu Ehren der Mutter Gottes die Kirchenbesucher verzauberten.

Die verschiedenen Vertonungen, die vom 16. bis in das 20. Jahrhundert reichten, wurden in wechselnden Formationen mit unterschiedlicher Begleitung dargeboten. Franz Körfer imponierte sowohl an der kleinen Orgel im Chorraum als auch als Dirigent, der mit fachkundiger Hand den Chor und das Orchester führte. Den Anfang gestaltete das Orchester unter seiner Leitung mit dem 1. Satz aus dem Konzert d-Moll für Oboe, Streicher und Basso continuo von Alessandro Marcello. Der Solist an der Oboe war Bernd Schulz, der seinen Solopart klangschön und mit technischer Bravour meisterte.

Dann erklang Jakob Arcadelts „Ave Maria“ für Chor a cappella. Es folgte das wunderschön vorgetragene „Beata es, virgo Maria“ für Chor und Streichensemble von Anton Diabelli, ein erster kleiner Höhepunkt. Zwischen den solistischen Beiträgen von Corinna Heller/ Josef Otten („Ave Maria“ von César Franck) und Corinna Heller/Ulrike Allard („Ave, maris stella“ und „Ave Maria“ von Josef Gabriel Rheinberger) stimmte Organist Günter Jansen zwei populäre Marienlieder mit den Kirchenbesuchern an. Außerdem wurden das „Ave verum“ von Wolfgang Amadeus Mozartund die Choralbearbeitung „Wohl mir, dass ich Jesum habe“ von Johann Sebastian Bach vorgetragen.

Das „Magnificat“ war der letzte Programmpunkt in der Fassung für Soli und Chor, Oboe, Streichensemble und Basso continuo von Gallus Zeiler. Die prächtige Chorgemeinschaft, das ausgezeichnete Streichensemble und die stimmlich zueinander passenden Solisten machten das Werk zum Glanzpunkt des Abends.

(mlo)