Ausstellung "Mütter des Grundgesetzes" im Rathausfoyer

Frauenrechte : Im Stolberger Rathaus werden die „Mütter des Grundgesetzes“ gewürdigt

Eine Ausstellung im Rathausfoyer des Stolberger Rathauses erinnert an die herausragenden Leistungen von vier Politikerinnen, die viel dazu beigetragen haben, dass das Grundgesetz so ist, wie es heute ist.

Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz als Verfassung der Bundesrepublik Deutschland unterzeichnet. Aus dem Anlass der 70. Wiederkehr dieses wichtigen Datums der jüngsten deutschen Geschichte zeigt die Kupferstadt Stolberg die Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“, die das Bundesfrauenministerium in Kooperation mit dem Helene Weber Kolleg sowie der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft (EAF) zur Verfügung stellt.

Die Eröffnung der Ausstellung findet statt am Donnerstag, 23. Mai, um 18 Uhrim Foyer des Stolberger Rathauses Die Wanderausstellung "Mütter des Grundgesetzes" würdigt das politische Engagement von Helene Weber, Frieda Nadig, Elisabeth Selbert und Helene Wessel im Parlamentarischen Rat 1948/49, die überparteilich zusammengearbeitet und den Gleichberechtigungsartikel, der besagt, dass „Frauen und Männer sind gleichberechtigt“, im Grundgesetz verankert haben.

Anlässlich der ersten Preisverleihung des Helene-Weber-Preises 2009 wurde die Wanderausstellung erstmals gezeigt und ist seitdem in ganz Deutschland unterwegs. Inhalt der Ausstellung sind Biografien der beteiligten Frauen, Informationen über den Parlamentarischen Rat und den Verfassungsausschuss sowie auch über das 2018/19 gefeierte Jubiläum 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland.

Die Ausstellung ist noch bis Freitag, 14. Juni, während der üblichen Öffnungszeiten im Foyer des Stolberger Rathauses zu sehen.

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