Stolberg: Aus dem hellen Polygon wird nun ein eckiger Bau

Stolberg: Aus dem hellen Polygon wird nun ein eckiger Bau

Das Runde wird jetzt eckig. Was Fachbereichsleiter Josef Braun in der Sitzung des Schulausschusses am 18. August bereits andeutete, ist nun beschlossene Sache.

Der Erweiterungsbau für das Goethe-Gymnasium wird nicht polygonförmig, wie in den ursprünglichen Architektenentwürfen vorgesehen, sondern bekommt eine schlichtere, eckige Form. Das sagte Schulleiterin Stefanie Luczak am Dienstag auf Anfrage, nachdem es vergangene Woche ein Treffen mit dem Architekten gegeben hatte.

Die vorgesehene Größe von knapp 800 m² soll dagegen nicht verändert werden, um den Raumbedarf der Ganztagsschule zu decken. In dem Neubau sollen eine Mensa mit 150 Plätzen und mehrere Arbeits- und Rückzugsräume für Schüler und Lehrer untergebracht werden.

Das bestätigte auch Fachbereichsleiter Josef Braun: „Der Planer ist nun beauftragt, einen Vorentwurf für einen reinen Zweckbau vorzulegen. Die Maßgabe ist, dass dieser Bau preiswert ist”, sagte Braun. Ein Bau in Polygonform sei zwar nicht grundsätzlich ausgeschlossen, aber definitiv teurer und komme deshalb de facto nicht in Frage. Grob geschätzt müsse man dafür zwischen 5 und 15 Prozent mehr hinblättern, „das können wir uns zurzeit einfach nicht leisten”.