Stolberg: Auch bei der Stichwahl ist des Wählers Stimme wieder gefragt

Stolberg: Auch bei der Stichwahl ist des Wählers Stimme wieder gefragt

Wer leitet künftig die Verwaltung der Städteregion Aachen? Am kommenden Sonntag, 15. Juni, findet die Stichwahl um das Amt des Städteregionsrates bzw. der Städteregionsrätin statt. Als Kandidaten stehen Amtsinhaber Helmut Etschenberg (CDU) und Christiane Karl (SPD) zur Wahl.

Im ersten Wahlgang hatte keiner der fünf Bewerber die notwendige Mehrheit von 50 Prozent der Stimmen erreicht. In der Stichwahl entscheidet sich deshalb jetzt zwischen Helmut Etschenberg (42,45 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang) und Christiane Karl (33,5 Prozent im ersten Wahlgang), wer das Spitzenamt in der Städteregion Aachen bis 2020 innehaben wird.

Wie schon bei der Kommunalwahl am 25. Mai sind die 22 Wahllokale in Stolberg von 8 bis 18 Uhr geöffnet. In jeden Wahllokal geben acht Personen die Unterlagen an die Wählerinnen und Wähler aus. Insgesamt sind in der gesamten Stadt 350 bis 370 Helfer im Einsatz, damit auch diese Stichwahl reibungslos verläuft. Eine neue Wahlbenachrichtigung wird übrigens nicht versendet.

Wer seine ursprüngliche Benachrichtigung verlegt haben sollte, kann sich vor Ort mit seinem Personalausweis ausweisen. Im Gegensatz zu den vielen Wahlzetteln bei Kommunalwahl, Europawahl und Wahl des Integrationsrates am 25. Mai gibt es jetzt nur einen einzigen Stimmzettel mit zwei Namen. Die Stimmen seien deshalb relativ früh ausgezählt, sagt Stephan Beckers vom Bürgerservice im Stolberger Rathaus. Bis spätestens 19.30 Uhr werde das Ergebnis vorliegen, so die Beckers-Prognose.

Er appelliert an die Stolberger, die Briefwahlunterlagen erhalten haben, diese auch bis Sonntagmittag einzureichen: „Wir haben 6339 Wahlscheine für die Briefwahl ausgestellt. Bis Donnerstagabend sind jedoch erst 4399 zurück geschickt worden.“ Was die Schätzung der Wahlbeteiligung angeht, hält sich Beckers zurück. Viele gehen jedoch davon aus, dass sich nicht mehr als 30 Prozent der Wahlberechtigten an der Stichwahl beteiligen werden. Was natürlich schade wäre. Beckers: „Ich appelliere an alle, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

(oha)
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