Stolberg: Arm bleibt dran: Arbeiter nach Unfall außer Lebensgefahr

Stolberg: Arm bleibt dran: Arbeiter nach Unfall außer Lebensgefahr

Glimpflicher als zunächst befürchtet ist offenbar der schwere Arbeitsunfall verlaufen, der sich am Mittwochabend in den Werkshallen von Aurubis Stolberg an der Zweifaller Straße ereignet hatte.

„Der Kollege ist mittlerweile außer Lebensgefahr, und es besteht die Hoffnung, dass er wieder vollständig hergestellt werden kann”, erklärte Geschäftsführer Ulrich Patalla am Donnerstag auf Anfrage unserer Zeitung.

Am Abend zuvor war die Einschätzung ungleich dramatischer ausgefallen. Der 26-jähriger Mitarbeiter war bei Wartungsarbeiten an einer Richt- und Ablängmaschine aus bislang noch ungeklärter Ursache mit seinem rechten Arm in die Anlage geraten und hatte schwere Quetschungen erlitten. Eine drohende Amputation konnte schließlich verhindert werden, weil die Maschine von Kollegen teilweise demontiert wurde.

„Parallel zur Erstversorgung vor Ort sind umgehend externe Rettungskräfte angefordert worden”, berichtete Geschäftsführer Holger Artelt. Auch diesem Umstand und der sofortigen Einlieferung in das Eschweiler Krankenhaus dürfte es zu verdanken sein, dass der Verunglückte vielleicht keine Folgeschäden davontragen wird.

„Die Ärzte sind bemüht, die Funktionstüchtigkeit des betroffenen Arms wieder vollständig herzustellen”, zeigte sich Artelt, der den Unfall „zutiefst bedauert”, am Donnerstagnachmittag zuversichtlich.

Derweil hat die Polizei routinemäßig die Ermittlungen aufgenommen. Außerdem wurde das Amt für Arbeitsschutz eingeschaltet.

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