Stolberg: Am Mittwoch fällt Entscheidung über Ausbau des Rosenwegs

Stolberg : Am Mittwoch fällt Entscheidung über Ausbau des Rosenwegs

Der Rosenweg auf dem Donnerberg soll ohne geschwindigkeitsreduzierende Einbauten und mit gepflasterten Gehwegen bei einer Fahrbahnbreite von 5,30 Meter ausgebaut werden. Das soll am Mittwoch auf Vorschlag der Verwaltung der Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt beschließen, während am Mittwoch der Bauausschuss bereits Ausführungsplanung und Ausschreibung veranlassen soll.

Diese Vorschläge sind eine Konsequenz aus der Bürgerbeteiligung im vergangenen Dezember. Dabei hatten sich Anlieger gegen alle Arten von Aufpflasterungen, Beeten und Parkplätzen ausgesprochen. Die Fahrbahnbreite von 5,30 Meter gilt als Kompromiss zwischen den heutigen fünf Metern und den Anforderungen für Rettungseinsätze von 5,50 Meter. Dieser Kompromiss werde von der Feuerwehr als aufreichend erachtet, ermögliche auf der anderen Seite aber eine bessere Lösung für die Gehwege.

Zwar hatten die Anwohner auch für Bürgersteige in Asphalt plädiert, die seien aber nicht deutlich preiswerter zu erstellen als der von der Verwaltung favorisierte Plattenbelag. Dieser ermögliche unproblematisch Reparaturen am Leitungsnetz im Untergrund und müsse nicht kontinuierlich verfestigt werden, wie dies bei Asphalt auf Fahrbahnen durch den Autoverkehr geschehe.

Die Straßenerneuerung wird mit Gesamtkosten von 462.000 Euro kalkuliert und löst eine Heranziehung der Eigentümer auf Basis des Kommunalabgabengesetztes für den als Anliegerstraße eingestuften Rosenweg in Höhe von 70 Prozent aus. Die Beitragseinheit liegt bei etwa 20,44 Euro.

Die Kanalerneuerung wird mit Gesamtkosten von 440.000 Euro kalkuliert und mit Ausnahme des Anteils der Straßenentwässerung über den Abwassergebührenhaushalt finanziert. Beginnen soll der Ausbau von Kanal und Straße noch in diesem Jahr.

(-jül-)
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