Stolberg: Am Donnerstag öffnen im Burg-Center die Läden ihre Pforten

Stolberg : Am Donnerstag öffnen im Burg-Center die Läden ihre Pforten

Am Donnerstag um 9.30 Uhr wird Bürgermeister Ferdi Gatzweiler feierlich das Band durchschneiden, mit dem das Burg-Center für die Öffentlichkeit frei gegeben wird. Am Mittwochabend konnten bereits geladene Gäste die gelungene Ansiedlung in Oberstolberg unter die Lupe nehmen.

Zahlreich waren Vertreter aus Politik, Verwaltung und Kaufmannschaft der Einladung gefolgt, um einmal zu sehen, wie das neue Fachmarktzentrum in Kombination mit der Kaufland-Filiale Impulse für die Innenstadt setzen will.

Die sind dringend erforderlich, verdeutlicht Investor Norbert Hermanns, der auch die Ansiedlung von Kaufland vor Ort betreut hat.

„Etwa die Hälfte der Kaufkraft fließt aus Stolberg ab”. Dem Trend will das Projekt entgegenwirken. 60 bis 70 Prozent der Kaufkraft sollen zukünftig in Stolberg ausgegeben werden.

Geld, das in den Kassen Stolberger Einzelhändler klingeln soll. „Die Konkurrenz sitzt nicht hier, sondern in den benachbarten Städten”, unterstreicht Kaufland-Expansionsleiter Christian Zehnpfenning.

Aber der Einzelhandel in der Innenstadt bleibt gefordert - zu investieren, Ladenlokale zusammenzulegen zu attraktiven Einheiten und gemeinsam Werbung zu machen für die Einkaufsstadt Stolberg, betont Hermanns, der die lange Geschichte der Ansiedlung Revue passieren lässt.

Die ersten Ideen dazu werden schon vor neun Jahren geboren. Mit der Eröffnung wollen Kaufland und Burg-Center Akzente setzen. Menschen nach Stolberg locken, Stolberger in Stolberg zu halten. Gestalt angenommen hat die Idee durch die Hand des Stolberger Architekten Wilfried Ring, der das Projekt mit seiner Passage zur Innenstadt hin öffnet.

Dass diese weiter belebt werden soll, unterstreicht auch Bürgermeister Ferdi Gatzweiler. Pläne dafür werden mit einem Konzept bereits geschmiedet.

Positiv wird notiert, dass mit der Familie Kohler die ersten Stolberger Kaufleute sich im Burg-Center engagieren - als Zeichen für einen guten Riecher. Die Chance für weiteres Engagement ist beschränkt. Zehn Prozent der Läden sind zwar noch frei, aber für acht Prozent davon gibt´s ernsthafte Interessenten.

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