Abschlusstreffen von "Exerzitien im Alltag"

Agapefeier : Gemeinsam auf der Suche nach Gottes Spuren im Alltag

Zur Agapefeier hatten sich die Teilnehmer von „Exerzitien im Alltag“ noch einmal im ökumenischen Gemeindezentrum getroffen, um ihre Spurensuche nach einem liebenden, barmherzigen und lebendigen Gott zu beenden.

Knapp dreißig Teilnehmer waren über fünf Wochen am Dienstagvormittag zusammengekommen, um den Weg zum „Leben in Fülle“ im Alltag nachzuspüren. Dabei ging es nicht um ein Leben im Überfluss an Waren, Informationen, Regelungen, Terminen, Ablenkungen und Langeweile, wohl aber um die Hingabe an Gott im Alltag.

Wie sie mit Gott eins werden und wie er in den Alltag eingreift, lernten sie in den Übungen der Stille und Aufmerksamkeit, im Bibelteilen, gemeinsamen Singen und besonders im Austausch über die Begleittexte der jeweiligen Wochen. Sie entwickelten eine Haltung, die das Leben erfüllter macht.

Dazu gehörte, den eigenen Rhythmus im Leben zu finden, die eigenen Grenzen kennenzulernen und zu akzeptieren. Alles darf so sein, wie es ist, denn alles hat seinen Sinn. Die Auferstehung geschieht mitten im Alltag, wenn man zum Beispiel nach einem Versagen nicht liegenbleibt, sondern im Vertrauen auf Gottes Hilfe wieder von vorne anfängt, wenn man aus der Enge einer Beziehung ausbricht, die nicht mehr stimmt, wenn man den Schritt zu einem Gespräch wagt oder aus dem Grab des Selbstmitleids sich erhebt und zu sich selbst steht.

„Ich sehe meine Aufgabe jetzt darin, das weiter zu geben, was mir in diesen Wochen geschenkt wurde“, sagte eine Teilnehmerin zum Schluss.

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