Stolberg: Abokonzerte, Theaterfestival und wieder eine Autorenlesung

Stolberg: Abokonzerte, Theaterfestival und wieder eine Autorenlesung

Das Kulturprogramm für das Jahr 2010 in der Kupferstadt steht. Am Dienstagnachmittag tagte der Ausschuss für soziale Angelegenheiten, Kultur und Sport im Rathaus.

Als erster Tagesordnungspunkt stand die Kulturplanung des Max-Krieger-Kulturmanagements für 2010 an. Fünf Abonnement-Konzerte wird es im Rittersaal der Burg Stolberg im kommenden Jahr geben, darunter französischer Chanson, Operetten und Klavierkonzerte. Sechs Ausstellungen in der Veranstaltungsreihe Artibus wird es geben, umrahmt von Lesungen, Vorträgen und Führungen.

Auch wird die Themenreihe „Stolberg goes...” fortgeführt, diesmal geht´s nach Frankreich. „Diese Reihe ist nach Außen hin die beste Werbung für Stolberg”, sagte Kulturmanager Krieger. Außerdem wird es das alljährliche Schüler-Theater-Festival geben. Und eine Neujahrmatinee sowie ein Konzert der Stolberger Männerchöre sind geplant.

„Ich hab den Eindruck, dass es ein abgespecktes Programm”, merkte Ludwig Hahn von der CDU an. Doch Kulturmanager Max Krieger konnte diese Skepsis schnell zerstreuen. Das Programm und das Organisationshonorar von 40.000 Euro wurden dann auch einstimmig beschlossen. Ebenso wie die Sommer-Lese-Rallye der Stadtbücherei. Alle Fraktionen waren sich einig, dass dieses Projekt zur Leseförderung für Grundschüler beibehalten werden muss, „weil es wichtig ist, die Kinder zum Lesen zu bringen”.

Einige Diskussionen gab es hingegen zur Wiederaufnahme der Autorenlesung in der Stadtbücherei. Sie fiel in den vergangenen zwei Jahren wegen fehlenden Haushaltsmitteln aus. SPD-Sprecher Patrick Haas regte daher an, die Lesung möglichst kostenfrei zu organisieren: „Sponsoring über Buchhandlungen wäre eine Möglichkeit. Vielleicht fällt diese Veranstaltung aber auch in den Bereich des Kulturmanagements”. Diese Option müsste geprüft werden, sagte Krieger. Er brauche noch Zeit zum Einlesen. Dass es begrüßenswert ist, die Autorenlesung wieder einzuführen, darin stimmten alle überein.

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