Stolberg: Aachener Straße: Regierungspräsidium bewilligt 1,8 Millionen

Stolberg: Aachener Straße: Regierungspräsidium bewilligt 1,8 Millionen

Auf diese Nachricht hat Bernd Kistermann nur gewartet. Der Fachbereichsleiter kann endlich die Schublade aufmachen. Dort schlummern schon seit drei Jahren die Pläne für den Ausbau der Aachener Straße zwischen Konrad-Adenauer-Straße und dem Bahnübergang im Tal.

2009 waren sie in einer Bürgerbeteiligung abgestimmt worden. Seitdem wartete die Stadt nur noch auf den Bewilligungsbescheid der Bezirksregierung. Der kam am Donnerstag. Regierungsvizepräsidentin Ulrike Schwarz hat den Zuwendungsbescheid über die Verteilung der Bundesmittel unterzeichnet. Stolberg erhält 1.808.400 Euro.

Das sind rund 60 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten von kalkulierten 3,76 Millionen Euro. Gefördert wird der Ausbau wegen des maroden Zustandes der verkehrswichtigen Aachener Straße.

Kistermann rechnet mit einem Baubeginn noch in diesem Jahr, wenn es das Wetter zulässt. In den nächsten Tagen werden die Ausschreibungen für die Arbeiten an Fahrbahn, Gehweg, Rad- und Parkstreifen fertig gemacht.

Als nächstes erhofft die Stadt noch einen Förderbescheid für die Sanierung der Rhenaniastraße zwischen Münsterbachstraße und Hauptbahnhof. Sie ist für 2013 vorgesehen. Im Anschluss ist geplant, die Werther Straße auszubauen, wenn sie gefördert wird.

Mehr von Aachener Nachrichten