95 Sportabzeichen verliehen

Ehrung im Rathaus : 95 Sportabzeichen verliehen

Was dem Filmstar der Oscar, ist dem Breitensportler das Sportabzeichen. Kein Wunder, dass dessen Verleihung in Stolberg zu den Top-Ereignissen gehört Fast 100 Personen fanden sich jetzt zur Ehrung im Rathaus ein.

Was dem Filmstar der Oscar, ist dem Breitensportler das Sportabzeichen. Kein Wunder, dass dessen Verleihung in der Kupferstadt zu den Top-Ereignissen gehört – zumal es in der guten Stube des Gemeinwesens, dem Ratssaal in der Verwaltungszentrale am Kaiserplatz, stattfindet. Rund 100 aktive Athleten und ihr Anhang versammelten sich dazu, um aus den Händen von Ruth Püttgen, der zuständigen Fachwartin im Stadtsportbund, den Lohn für die im Schweiße des Angesichts absolvierten Übungen entgegen zu nehmen.

Dass das mit dem Schweiß im Angesicht ziemlich wörtlich zu verstehen ist – daran erinnert sich die Fachwartin, die die Ehrungen zusammen mit dem Ersten Beigeordneten Robert Voigtsberger sowie weiteren Vertretern von Stadt und Sponsor Aurubis vornahm, noch so als sei es gestern gewesen. „Es war so warm“, fällt Ruth Püttgen als Erstes ein, wenn sie an Samstag, 7.Juli, zurückdenkt. Trotzdem ließen sich Junioren und Sponsoren nicht lange bitten und zeigten sich beim Sporttag auf dem Gelände am Glashütter Weiher trotz brütender Hitze so leistungsbereit, dass es am Ende wieder mal für etliche Abzeichen reichte.

Für dieses Jahr wünscht sich Ruth Püttgen eine Neuauflage: „Ich würde auch 2019 gerne wieder einen solchen Tag machen.“Die erwerben die Damen und Herren Athleten im Übrigen nicht nur bei publikumswirksam aufgezogenen Veranstaltungen wie der am Glashütter Weiher. Auch an den Schulen rackern sich Jungen und Mädchen munter ab. Auch für Polizisten und Feuerwehrleute gab es „40 Sportabzeichen on top“, wie sich die Fachfrau freute. „Ein bisschen mehr dürften es schon sein“, schloss sie indes kritisch an. Insgesamt wurden, wie Ruth Püttgen bei der Feierstunde vermeldete, 2018 insgesamt im Stadtbereich 95 Sportabzeichen. Dabei stellten die Kinder mit 20 erfolgreichen Junioren einen hohen Anteil. Nicht minder glücklich verzeichnete die Sportvertreterin, dass neun Abzeichen an Teilnehmer im Alter von 70 Jahren und darüber gegangen waren.

Ziemlich mau sah es dagegen ihren Ausführungen zufolge bei den jungen Erwachsenen zwischen 15 und 29 aus. In der Altersklasse darüber sieht es dann wieder besser aus: „Die Mittelalter fangen an, sportlicher zu werden.Soviel Erfolg und Optimismus bewegten Verwaltungsmann Voigtsberger schließlich zu einem Gelübde: „2019 werde ich mit dem ersten Sonnenschein natürlich auch das Sportabzeichen ablegen.“ Ähnlich äußerte sich Robert Spicker, im Zivilberuf Personalchef beim Sponsor Aurubis: „Ich bin auch schon überredet worden, 2019 das Sportabzeichen abzulegen.“

Das Abzeichen erwarben in Gold: Gabi Bauer, Axel Bedra, Andrea Braun, Nele Braun, Sybille Braun, Carsten Breuer, Marga Breuer, Markus Breuer, Martin Breuer, Rudolf Breuer, Norbert Brüll, Stefan Buhr, Andrea Ehlen, Lukas Eichenauer, Konstantin Ervens, Barbara Flamm, Dr. Roland Fuchs, Ruth Gerhards, Ronald Hetfeld, Maren Ihrlich, Amber Kaiser, Tim Kaiser, Willy Kaiser, Gisela Kempken-Hetfeld, Sabine Kirchhoff, Hartmut Kleis, Günter Kober, Clara Koch, Simon Koch, Jule Kreutzer, Rita Lambertz, Brigitte Liebig, Dieter Liebig, Frank Liebig, Laura Liebig, Sandra Liebig, Uwe Löhr, Rainer Meinhard, Ingolf Meyer, Heidi Motter, Willi Motter, Renate Müllejans, Sophia Naumann, Dirk Offermann, Julia Offermann, Ute Offermann, Nino Patrcevic´, Horst Peters, Regine Peters, Anne-Sophie Püttgen, Ruth Püttgen, Sebastian Püttgen, Edith Ring, Mads Sahling, Gerhard Schartmann, Marianne Schartmann, Gerd Schnitzler, Georg Schütz, Winfried Schwinghoff, Lina Sieven, Birgit Sous, Luca Sous, Marco Sous, Klaus Theis, Luca Theis, Robin Theis, Johanna Theißen und Werner Weber.

Silber: Stephanie Bedra, Roman Begass, Rudolf Braun, Simon Breuer, Isabell Liebig, Tamara Patrcevic´, Niklas Reich, Camilo Restrepo, Regina Rheinstädtler, Kerstin Schankweiler, Carolin Schuster, Silke Sous und Ellen Titgemeyer.

Bronze: Günter Poick, Katharina Püttgen und Jürgen Scholl.

(chh)
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