Hauptausschuss entscheidet: 31.000 Euro für die Pensionen

Hauptausschuss entscheidet : 31.000 Euro für die Pensionen

Rund 31.100 Euro könnte Stolberg im Rahmen der Rückzahlung von Sanierungsgeld der kirchlichen Zusatzversorgungskasse (KZVK) erhalten. Zwischen 2002 und 2016 wurde von der KZVK ein Sanierungsgeld zur Ausfinanzierung von Rentenanwartschaften erhoben, das als unrechtmäßig eingestuft wurde und deshalb zurückgezahlt werden muss.

Betroffen waren die Arbeitgeber katholischer Träger. Der katholischen Kirche wurden diese bereits zurückerstattet. Land und Kommunen sollen folgen.

Dazu müssen diese einem Vergleichsvertrag zwischen dem Land NRW, den Erzbistümern Aachen, Essen und Münster sowie den Kommunalen Spitzenverbänden in NRW beitreten. Die Summe der Ausgleichszahlungen beträgt 18,87 Millionen Euro.

Sie stehen zur Hälfte dem Land und zur anderen Hälfte den Kommunen zu. Die Stolberger Verwaltung war zwischen 2002 und 2006 mit elf Einrichtungen und ab 2007 mit acht Kitas betroffen. Ihr würden 31.110,17 Euro zustehen.

Der Haupt- und Finanzausschuss entscheidet heute, ob die Stadt einem Rahmenvertrag beitritt. Der Kinder- und Jugendausschuss hatte sich dafür ausgesprochen.

(se)
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