Hückelhoven - Unfallserie legt Verkehr auf der A46 Richtung Düsseldorf lahm

Whatsapp Freisteller

Unfallserie legt Verkehr auf der A46 Richtung Düsseldorf lahm

Von: red/pol/disch
Letzte Aktualisierung:
unfall a46
Nach bisherigen Erkenntnissen wurden bei dem ersten Unfall fünf Personen verletzt. Foto: CUH
unfall 46
Der Verkehr staute sich am Vormittag auf der gesperrten A46. Foto: CUH
unfall a46
Mehrere Fahrzeuge waren an dem Unfall am Dienstagvormittag beteiligt. Foto: CUH
unfall 46
Neben der Polizei waren Rettungsdienst und Feuerwehr mit einem großen Aufgebot vor Ort. Foto: CUH

Hückelhoven. Auf der Autobahn 46 hat am Dienstag eine Unfallserie in Höhe von Hückelhoven den Verkehr in Fahrtrichtung Düsseldorf für Stunden lahmgelegt. Nach einem schweren Crash mit fünf Autos musste die Autobahn für etwa dreieinhalb Stunden gesperrt werden. Es bildeten sich lange Staus und es gab zwei Folgeunfälle.

Insgesamt wurden an diesem Vormittag neun Personen verletzt; fünf erlitten schwere und vier leichte Verletzungen.

Nach den ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei hatte am Morgen kurz nach 8 Uhr ein 57-jähriger Wassenberger, der mit seinem Peugeot auf der A46 unterwegs war, in Höhe der Anschlussstelle Hückelhoven-Ost aufgrund der eingeschränkten Sichtverhältnisse durch die tief stehende Sonne seine Geschwindigkeit verringert. Eine 48 Jahre alte Wassenbergerin bemerkte dies zu spät und fuhr mit ihrem Audi gegen das Heck des Peugeot.

Nach dem Zusammenprall der beiden Fahrzeuge fuhr ein 47-Jähriger aus Wassenberg mit seinem Mitsubishi gegen den zum Stillstand gekommene Audi. Ein 54 Jahre alter ­Skoda-Fahrer aus Geilenkirchen konnte sein Fahrzeug rechtzeitig abbremsen, wurde dann allerdings von dem nachfolgenden Daimler einer 60-jährigen Frau aus Gangelt gegen den stehenden Mitsubishi geschoben. Bei den Kollisionen wurden die Personen am Steuer von Peugeot, Audi, Skoda und Daimler schwer verletzt. Der Mitsubishi-Fahrer zog sich leichte Verletzungen zu.

Neben der Polizei waren Rettungsdienst und Feuerwehr mit einem großen Aufgebot – darunter drei Notärzte – vor Ort auf der Autobahn im Einsatz. Fünf Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge und ein Krankentransportwagen wurden zur Unfallstelle geschickt, zudem der Leitende Notarzt und der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes.

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Hückelhoven rückte mit acht Fahrzeugen und 22 Kräften aus. Dies waren hauptamtliche Kräfte aus der Wache sowie freiwillige Kräfte von Löschzug I (Stadtmitte), Verwaltungsstaffel und QVC-Einheit. Dazu kamen der Kreisbrandmeister und der Einsatzleitwagen aus Wassenberg.

Die erste Meldung, nach der Personen eingeklemmt sein sollten, bestätigte sich vor Ort nicht. Die Wehrleute waren unter anderem gefordert mit Absicherung der Unfallstelle, Sicherstellung des Brandschutzes, Aufnahme von ausgelaufenen Flüssigkeiten sowie Unterstützung des Rettungsdienstes und in der Organisation der Einsatzleitung.

Nach Angaben der Feuerwehr kam es im Rahmen der ersten Maßnahmen zu einem Folgeunfall am Stauende. Dabei wurde eine Person leicht verletzt. Die Hückelhovener Wehr zollte den Verkehrsteilnehmern aber auch ein großes Lob: „Es wurde eine vorbildliche Rettungsgasse gebildet, so dass die Einsatzfahrzeuge ohne Verzögerung die Einsatzstelle erreichen konnten.“

Die Unfallfahrzeuge wurden abtransportiert, die Strecke war am Vormittag bis etwa 11.30 Uhr gesperrt. Der Verkehr war ab der Abfahrt Hückelhoven-West abgeleitet worden. Dabei hatte auch die Straßenmeisterei Unterstützung geleistet. Der Verkehr staute sich in dieser Phase auch auf dem Streckenabschnitt zwischen Dremmen und Hückelhoven-West.

Lkw prallt gegen Pkw

In der Nähe dieser Anschlussstelle ereignete sich dann kurz nach 11 Uhr ein weiterer schwerer Unfall. Ein Lkw prallte dort am Stauende gegen einen Pkw mit vier Insassen: Die Beifahrerin wurde schwer, die Fahrerin leicht verletzt. Ein 14-jähriges Kind – möglicherweise unter Schock stehend – musste in eine Kinderklinik gebracht werden. Ein vierjähriges Kind blieb offenbar unverletzt.

Der Rettungsdienst mit Rettungswagen und Krankentransportwagen sowie zur Absicherung der Unfallstelle die Heinsberger Feuerwehr mit der Löschgruppe Dremmen und der Verwaltungseinheit waren im Einsatz.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert