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Alsdorf-Begau: Zweifamilienhaus nach Dachstuhlbrand unbewohnbar

Alsdorf-Begau : Zweifamilienhaus nach Dachstuhlbrand unbewohnbar

Ein Zweifamilienhaus in Alsdorf-Begau ist nach einem Brand im Dachstuhl nicht mehr bewohnbar. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Die Feuerwehr war am Dienstagabend mit rund 60 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen vor Ort.

In Alsdorf-Begau hat am Dienstagabend der Dachstuhl eines Zweifamilienhauses gebrannt. Das Haus ist in der Folge unbewohnbar. Die Feuerwehr hatten gegen 20 Uhr mehrere Notrufe erreicht. Neben der hauptamtlichen Wache rückten Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Alsdorf aus zwei Löschzügen zur Einsatzstelle in der Michaelstraße aus. Aufgrund der Vielzahl an Notrufen und der gemeldeten Lage wurden nur wenige Minuten später auch die letzten verfügbaren Einheiten eines dritten Löschzugs der Freiwilligen Feuerwehr zur weiteren Unterstützung alarmiert.

Im rückwärtigen Bereich des Mehrfamilienhauses brannte der Dachstuhl. Hohe Flammen schlugen aus dem Dach und dichter Brandrauch stieg in den Himmel auf. Alle anwesenden Bewohner konnten sich frühzeitig und unverletzt ins Freie retten. Über die Garage gelangten die Einsatzkräfte in den Garten und begannen von dort aus die Löscharbeiten. Parallel löschte ein Löschtrupp von der Drehleiter aus, eine dritte mit Atemschutz ausgestattete Gruppe ging ins Haus. Eine zweite vorsorglich aus Eschweiler angeforderte Drehleiter musste nicht eingesetzt werden.

Die Einsatzkräfte konnten eine Ausbreitung des Brandes auf den kompletten Dachstuhl verhindern. Nach rund 45 Minuten wurden die Nachlöscharbeiten eingeleitet, die jedoch unter erschwerten Bedingungen stattfinden mussten. Da die Dachhaut von außen nicht geöffnet werden konnte, mussten sich die Einsatzkräfte von Innen heraus vorarbeiten. Mit Einreißhaken konnten sie sich Stück für Stück vorarbeiten. Teile der Dachkonstruktion mussten abegstützt werden.

Nach rund drei Stunden war der Einsatz für den Großteil der Alsdorfer Feuerwehr beendet. 14 Einsatzfahrzeuge mit rund 60 Einsatzkräften waren neben Einheiten der Polizei vor Ort. Für die angeordnete Brandwache blieben Einheiten des Löschzuges Hoengen weitere zwei Stunden vor Ort. Die Einsatzstelle wurde abschließend der Kriminalpolizei übergeben. Das Zweifamilienhaus ist nach ersten Erkenntnissen unbewohnbar. Die Bewohner kamen bei Angehörigen und in einem nahegelegenen Hotel unter. Angaben zur Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr nicht gemacht werden. Zur Ursache des Brandes gab es zunächst keine Informationen.