Würselen: Zeichen der Hoffnung

Würselen: Zeichen der Hoffnung

Lichtermeere aus Kerzen leuchteten auf über 70 Plätzen bundesweit. Auf dem Platz vor der Kirche St. Sebastian in Würselen wurden als Zeichen der Hoffnung fast 400 Kerzen, sternförmig angeordnet, entzündet.

Vize-Bürgermeister Harald Gerling, der Schirmherr dieser Caritas-International-Aktion, zündete die erste Kerze an. Er dachte dabei insbesondere an die Kinder und jungen Menschen mit Behinderung in Bolivien, einem der ärmsten Länder Südamerikas. Gerling betonte: „Gerade dort, wo Geld und familiäre Sicherheit keine Selbstverständlichkeit sind, tun sich die gesunden Menschen schwer mit Behinderten.” Sie würden dort nur selten akzeptiert und gefördert. „Mit jedem Licht, das wir hier entzünden, helfen wir ihnen”, dankte er allen, die sich für die Ärmsten der Armen in Bolivien an diesem Tag auch über Deutschland hinaus stark machten.

Kleine und große Menschen mit und ohne Behinderung aus verschiedenen Einrichtungen der Caritas Lebenswelten GmbH hatten im Vorfeld die vielen Windlichter selbst gebastelt, die nach der Aktion gegen eine Spende abgegeben wurden.

Caritas International, das Hilfswerk der deutschen Caritas, für das sich Iris Hirsch als Botschafterin engagiert, setzte vor St. Sebastian gemeinsam mit der Caritas Lebenswelten GmbH, vertreten durch Alice Teeuwen, der Großpfarrei St. Sebastian, repräsentiert durch Gemeindereferent Michael Loogen, und der KoKoBe Würselen, vertreten durch Kerstin Ferreira, ein Zeichen der Hoffnung für Menschen in Not.

Die Spenden der Aktion „Eine Million Sterne” kommen, wie Vize-Bürgermeister Harald Gerling ausführte, der Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung in Bolivien zugute. Der bolivianische Künstler Marco Antonio Ancasi Tarqui untermalte die Aktion auf seiner Flöte „Kena” musikalisch. Ein Wort des Dankes für deren freundliche Unterstützung galt auch Würselener Geschäftsleuten.