Würselen: Würselens größtes Baugebiet: 75 Prozent schon vermarktet

Würselen: Würselens größtes Baugebiet: 75 Prozent schon vermarktet

Es ist das größte Baugebiet in der Geschichte der Stadt: Gemeinsam mit Bürgermeister Arno Nelles feierte die Bauland Würselen GmbH & Co. KG den offiziellen Hochbaubeginn im Erschließungsgebiet Kapellenfeldchen. Assistiert von den beiden Geschäftsführern, Manfred Zitzen (Stadtentwicklungsgesellschaft Würselen) und Franz Jansen (Sparkassen Immobilien), schnitt er das rot-weiße Flatterband zur Eröffnung der Baustraße durch und läutete die heiße Phase dieses Großprojektes ein.

Hochgerechnet auf 193 Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäuser in ein- bis zweigeschossiger offener Bauweise, die dort in naher Zukunft entstehen werden, werden rund 100 Millionen Euro investiert, allein 20 Millionen von der Bauland Würselen für die Erschließung und die Gestaltung des Neubaugebietes. Bisher sind 2,5 Millionen — 500.000 für den Bau des Kreisverkehrs am Knotenpunkt L 136 (Hauptstraße), Adenauerstraße und Kapellenfeldchen — in die Realisierung der Erschließungsstraßen geflossen. Alle Bauherren können ab sofort mit ihren Bauvorhaben beginnen, sofern sie es nicht schon getan haben. Denn sechs hohe Kräne künden heute schon von der Entwicklung eines neuen attraktiven Wohngebietes.

Dass das ehrgeizige Projekt gelingen möge, darauf stieß der Bürgermeister mit den anwesenden Bauherren und den Trägern nach getaner Arbeit an. Zuvor hatte Bauland-Geschäftsführer Manfred Zitzen sie herzlich begrüßt. Seine freudige Nachricht: „146 von 193 Baugrundstücken sind vermarktet, 75 Prozent. Zehn von ihnen gingen allein in der letzten Woche noch weg.“

Bauherrn aus Aachen

Nicht nur diese Zahlen sprächen dafür, wie sehr Grundstücke im Gebiet Kapellenfeldchen gefragt seien. Die ersten hätten schon die Besitzer gewechselt, bevor die Vermarktung überhaupt begonnen habe, erinnerte er sich. Interessant sei, dass etwa 60 Grundstücke an Aachener Bauwillige gegangen seien. 38 seien von Würselener Bürgern gekauft worden. Für Zitzen sprechen die Vermarktungszahlen für die Attraktivität des Neubaugebietes, das in den nächsten zwei Jahren Gestalt annehmen soll. Mitte 2015 soll — so Zitzen — bereits mit der Fertigstellung der Straßen und der Nebenanlagen begonnen werden. Mit der Anlage des Kreisverkehrs sei die richtige Entscheidung getroffen worden. Werde sich der Verkehr aus dem Neubaugebiet über ihn problemlos in den fließenden Verkehr auf der Landstraße 136 einfädeln können.

Die schnelle Vermarktung des Erschließungsgebietes Kapellenfeldchen sei ein Indiz dafür, dass Würselen ein gefragter Wohnstandort sei, hieß Bürgermeister Arno Nelles alle auswärtigen Bauherren heute schon herzlich in ihrer neuen Heimat willkommen. Rat und Verwaltung würden auch in Zukunft alles daran setzen, dass Würselen dem Anspruch, eine qualifizierte Wohnstadt zu sein, gerecht werden könne.

Dazu werde das neue Wohngebiet seinen nicht unmaßgeblichen Beitrag leisten. Interessenten finden dort eine ruhige und zugleich verkehrsgünstige Wohnanlage mit gewachsenen Strukturen vor. Ein reiches Angebot an Geschäften für die Nahversorgung sowie Kindergärten, Grund- und weiterführende Schulen sind fußläufig gut zu erreichen. Neben der Baulandfläche von rund 85.000 Quadratmetern werden ausreichend Grünflächen in diesem Neubaugebiet zur Verfügung stehen.

Zwei Aspekte zeichnen es besonders aus. Bei bestimmten Baufeldern ist eine Familienförderung mit einem Rabatt von 10 Euro pro Quadratmeter und Kind möglich. Außerdem bekommen die Erwerber eines Grundstücks einen Gutschein für eine Energieberatung für ihr Bauprojekt, um Impulse für energetisch optimierte Neubauten setzen zu können.

Gemeinsam etwas Großes auf den Weg gebracht zu haben, dafür bedankte sich der Bürgermeister bei allen Beteiligten. Wer an einem noch zur Verfügung stehenden Grundstück interessiert ist, erhält im Internet unter www.kapellenfeldchen.de weitere Informationen.

(ehg)