Würselen: Konzepte für Bardenberg und Broichweiden

Bardenberg und Broichweiden : Entwicklung der Ortsteile soll koordiniert angegangen werden

Die Entwicklung von Würselen-Mitte wird auf Basis eines Integrierten Handlungskonzepts vorangetrieben. Ähnlich koordiniert soll die Entwicklung von Bardenberg und Broichweiden angegangen werden.

Für Broichweiden beantragte die Verwaltung, ebenfalls ein Integriertes Handlungskonzept in Auftrag geben zu dürfen. Und für Bardenberg wollte die CDU einen Ortsteilrahmenplan erstellt wissen. Um beide Anträge ging es im Stadtentwicklungsausschuss.

Die CDU will in Bardenberg „statt planloser Einzelaktionen“ eine „ganzheitliche Betrachtung“ herbeiführen, die Wohnen, Gewerbe, Verkehr, Freizeit und Nahversorgung untersucht. Der Rahmenplan würde mindestens 30.000 Euro kosten.

Das Integrierte Handlungskonzept für Broichweiden begründete die Stadtverwaltung indes mit einer „Vielzahl von städtebaulichen Maßnahmen“. Gemeint waren etwa die Neugestaltung von Marktplatz und Hauptstraße, die Sportanlage in der Parkstraße oder die Schließung der Kinkartz-Brache. Dieses Konzept würde rund 40.000 Euro kosten.

Ironischerweise sprach die Verwaltung sich gegen den Antrag der CDU für Bardenberg aus, wohingegen die CDU dem Antrag der Verwaltung für Broichweiden wenig abgewinnen konnte. Die Christdemokraten befürchteten, dass die Sporthalle Parkstraße ins Stocken geraten könnte, und ließen sich hier auch durch den Beigeordneten Till von Hoegen („Es gibt geltende Ratsbeschlüsse!“) keines Besseren belehren.

Letztlich wurden trotzdem beide Anträge angenommen. Für Bardenberg fiel die Entscheidung einstimmig bei einer Enthaltung von Theo Scherberich (UWG), dem die hohen Kosten nicht behagten. Das Handlungskonzept für Broichweiden wurde anschließend mit den Stimmen von SPD und FDP durchgewunken, während UWG und Grüne sich enthielten und die CDU dagegen stimmte.  (jpm)

(jpm)
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