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Im Wurmtal: Familie Schwan goutiert die neue Wasserqualität

Im Wurmtal : Familie Schwan goutiert die neue Wasserqualität

Die Höckerschwäne Gertrud und Johann drehen nun schon im zweiten Jahr im Wurmtal ihre Runden. Am 30. Mai schlüpften vier Jungschwäne. Die Familie zeigt sich sichtlich zufrieden mit ihrem Domizil.

Der Jagdgebrauchshundverein Aachen unterhält seit 1975 im Wurmtal, in der Nähe der Alten Mühle, ein Ausbildungs- und Prüfungsgewässer für Jagdhunde. Der 1. Vorsitzende Josef Kuckelkorn berichtet: „Seit Jahren war eine ständig zunehmende Eutrophierung, eine Anreicherung von Nährstoffen in diesem Ökosystem, festzustellen. Damit dieser einzigartige Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten erhalten bleibt, hat der JGV Aachen eine Gegenmaßnahme in Form einer biologischen Teichentschlammung mittels Belüftungsschläuchen zur Sauerstoffanreicherung umgesetzt.“

Durch eine Sauerstoffanreicherung des Faulschlammbereiches hätten sich Mikroorganismen gebildet, die für den Abbau der organischen Bestandteile in Sedimenten verantwortlich sind. Die Maßnahme habe einen fast fünfstelligen Betrag gekostet und sei durch eine Firma, die sich auf dem Gebiet der biologischen Sanierung von Gewässern spezialisiert hat, umgesetzt worden. Schon wenige Tage nach der Inbetriebnahme der Anlage sei eine deutlich bessere Wasserqualität nachweisbar gewesen.

Kuckelkorn freute sich wieder über das Höckerschwan-Pärchen Gertrud und Johann, das nun schon im zweiten Jahr am Gewässer seine Runden dreht. Am 30. Mai schlüpften dann nach 36 Tagen Brutzeit vier Jungschwäne. Familie Schwan zeigt sich sichtlich zufrieden mit ihrem jetzigen Domizil.

Kuckelkorn betont ausdrücklich, dass die Ausbildung der Jagdhunde nur in den Monaten August bis Oktober, und damit niemals während der Setz- und Brutzeiten erfolge. Die restlichen neun Monate stünden einzig und allein im Zeichen der Natur.

(fs)