Besuch auf dem Forschungsflugplatz Merzbrück

Für Industrie attraktiv : Hoher Besuch auf dem Forschungsflugplatz

Wer hatte nicht schon einmal den Wunsch Pilot zu sein? In einem Cockpit sitzen und sich gegen die allgemein wirkende Schwerkraft etwas aufzulehnen? Genau da schafft der Airbus A320 Simulator „AIXplane“ Abhilfe.

Das originalgetreue, voll funktionsfähige Cockpit entspricht der aktuellen Generation der A-320 Baureihe und erzeugt mithilfe der Rundleinwand ein immersives Gefühl des Piloten-Daseins.

Unterstützung durch das Land

Der Forschungsflugplatz Merzbrück wird für die Industrie sehr attraktiv. Dazu unterstützt das Land NRW unter anderem die Forschung und Erprobung des geräuscharmen Fliegens und des Fliegens mit Elektroantrieb. Im Rahmen der regionalen Initiative „ScienceLink“, die aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wird, lud die Wirtschaftsförderungsgesellschaft AGIT, vertreten durch Ralf P. Meyer, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus der Region Aachen dazu ein, Forschungseinrichtungen vor Ort zu besuchen und Wissenschaftler persönlich kennen zu lernen.

Einblick in die Infrastruktur

Diese hatten die Gelegenheit auf dem Forschungsflugplatz Merzbrück in Würselen einen Einblick in die Infrastruktur des Fachgebiets Strömungsmechanik und Industrieaerodynamik der FH Aachen und der Dienstleistungen für KMU zu erhalten.

Prof. Dr.-Ing. Peter Dahmen, Dekan Fachbereich 6 – Luft-und Raumfahrttechnik, FH Aachen hieß die zahlreichen Gäste willkommen, unter ihnen Würselens Bürgermeister Arno Nelles. Nach der Vorstellung des Lehrgebiets Strömungsmechanik und Industrieaerodynamik und seiner Dienstleistungen für KMU, durch Professor Dr. Ing. Frank Janser, FH Aachen, erfolgte ein Rundgang durch die Stationen.

Labor und Windkanal

Besichtigt wurde der A-320 Flugsimulator „AIXPlane“, Funktionalitäten und Einsätze, das mobile Schülerlabor mit Windkanälen „aero / race lab“ und der Formula Rennwagen des studentischen Motorsport-Teams, sowie die Forschungsflugzeuge Stemme S-10 VTX und Morane-Saulnier MS.893E.

Zum Abschluss lohnte sich dann auch noch ein informativer Besuch auf dem Tower, dort gab es weitere Informationen zum Forschungsflugplatz.

(fs)
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