Wilder Müll an Straßen in Würselen

Stadt Würselen soll handeln : Leser ärgert sich über Müll an Brücken

Wenn Thomas Creutzburg von St. Jöris aus zum Spaziergang aufbricht und auf seinem Weg die Brücke über die A44 Richtung Linden-Neusen (Endstraße) überquert, ärgert er sich jedes Mal über den wilden Müll dort.

Dabei gilt sein Unverständnis nicht nur den Zeitgenossen, die Hausmüll, alte Reifen und Bauschutt in die Landschaft kippen, sondern auch der Stadt Würselen, wie er vor Ort sagt.

Da er dort regelmäßig unterwegs sei, wisse er, dass der Abfall dort teilweise schon seit Jahren lagere. Warum denn die Stadt Würselen da nicht konsequent tätig sei, fragt er. Creutzburg will sogar beobachtet haben, dass beim jährlichen Schnitt der Bäume und der Sträucher „um Müll herum“ gearbeitet werde und dieser liegen bleibe.

Auf Nachfrage unserer Zeitung bestätigte Würselens Stadtsprecher Bernd Schaffrath, dass in der Tat die Stadt Würselen, genauer der Fachdienst KDW (Kommunal Dienstleistungsbetriebe Würselen) in diesem Bereich zuständig sei und nicht etwa der Landesdienst Straßen NRW, wie man aufgrund der Nähe der Autobahn vielleicht annehmen könnte.

Kollegen der zur Stadtverwaltung gehörenden KDW seien dort zuletzt im November im Einsatz gewesen, hätten im Zuge des Grobrückschnitts Häcksler im Einsatz gehabt und selbstverständlich auch den Müll beseitigt. Schaffrath bedankte sich ausdrücklich für den Hinweis unseres Lesers. Die KDW würde in der Regel dort einmal pro Jahr tätig werden. „Wir gehen aber Hinweisen natürlich nach und räumen den Müll auch zwischendurch“, betonte Schaffrath. So wolle man auch in diesem Fall verfahren.

Die KDW würde ebenso dem Hinweis unseres Lesers nachgehen, dass es wenige Hundert Meter weiter an einer zweiten Brücke über die Autobahn (Stegerstraße) genauso aussehe.