Alsdorf: Wieder gibt es Ärger um Alsdorfer Friedhöfe

Alsdorf: Wieder gibt es Ärger um Alsdorfer Friedhöfe

Lob und Tadel gibt es derzeit für die Stadt Alsdorf in Sachen Friedhöfe. Während die letzten Ruhestätten in Warden, Begau und Broicher Siedlung zwischenzeitlich von einer Fremdfirma gepflegt werden, was der Kommune schon Lob eingebracht hat, wie Hans-Josef Brenig vom Friedhofsamt sagt, sieht das für die Friedhöfe Mariadorf und Nordfriedhof anders aus.

Dort ist der langjährige Unternehmer im Einsatz, der zuletzt nur noch bedingt seinen vertraglichen Vorgaben nachgekommen war.

Offensichtlich lässt vieles immer noch zu wünschen übrig, wie nach einer Bürgerbeschwerde auf dem Nordfriedhof zu sehen war. Erneut quellen die Gitterboxen mit Grünschnitt und Abfall über. Notgedrungen haben Angehörige das bei der Grabpflege gesammelte Material im Tüten gepackt und neben die Boxen gestellt.

Brenig hat das beauftragte Unternehmen verpflichtet, bis Samstag den Abraum wegzuschaffen. Am Sonntag will der städtische Bedienstete alle Friedhöfe abfahren und kontrollieren, um notfalls vor Allerheiligen noch eingreifen zu können. Außerdem geht es ihm darum, nicht nur auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen zu sein.

Gut angekommen ist laut Brenig die Splitt-Aktion am letzten Freitag - bereits die zweite in diesem Jahr. Mit dem Material konnten Angehörige das jeweilige unmittelbare Grabumfeld satzungsgemäß herrichten.

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