Alsdorf: Weiße Barke: Lütter-Kpnzert beeindruckt auch im Luthersaal

Alsdorf : Weiße Barke: Lütter-Kpnzert beeindruckt auch im Luthersaal

Nach der Erstaufführung der „Weißen Barke“ von Johann Lütter auf Burg Rode fand die Wiederholung im Luthersaal der Martin-Luther-Kirche in Alsdorf große Resonanz.

Unter Leitung von Josef Voußen sangen hochkonzentriert und die Tiefen des naturmystischen Werks auslotend der Junge Chor Alsdorf sowie Pianistin Dorothee Broichhausen mit den Solisten Marlies Buchmann (Sopran) und Georg Schulte-Althoff (Bariton).

Auch die sensible und pointierte Rezitation der Texte vor dem Gesang durch Regina Schumachers, einst Schülerin Lütters, fiel positiv ins Gewicht. Die Trilogie des „Lütter-Herbstes“ wird abgeschlossen, wenn im Neubaugebiet an der Marie-Juchacz-Straße gemäß Ratsbeschluss eine Johann-Lütter-Straße eingeweiht wird, um an den Alsdorfer Kirchenmusiker und Komponisten zu erinnern, der 1992 in seiner Heimatstadt starb.

Die Chorgemeinschaft MGV Alsdorf/MGV Linden-Neusen unter Leitung von Chordirektor Heinz Dickmeis eröffnete das Konzert. Einfühlsam erklangen die Weisen „Hab oft im Kreise der Lieben“, „Fein sein, beieinander bleiben“ und das Schifferlied. „Mala Moja“ aus dem früheren Jugoslawien setzte abschließend eine internationale Note.

Mit diesem Auftritt empfahl sich der Chor für das erste eigene Konzert in der Martin-Luther-Kirche im Frühjahr 2018. Zunächst gab es Dank und Blumen von Pfarrerin Elisabeth Peltner für Chordirektor Dickmeis sowie die Dirigenten und Solisten der Lütter-Aufführung.

(jope)
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